Es geht dann heute um 07:30 Uhr. Die Kinder haben sich wieder und spielen gemeinsam. Auch heute scheint, nach einer kalten Nacht (0 Grad), die Sonne wieder. Beim Frühstück lasse ich dann den magischen Satz fallen: „am nächsten Samstag ist wieder Heimspiel“. Nichts weiter. Das reicht schon wieder für den Super-Gau. Und so wird die gesamte Vorwurfspalette ausgepackt. Es wird von mal zu mal schlimmer. Es macht mich wahnsinnig und ich weiß nicht, wohin mit meiner Wut.

Also schnappe ich mir die Kinder und wir gehen zum Spiel- und Sportfest in die Brandenburg-Halle. Dort ist – als wir ankommen – der größte Ansturm vorbei. Ein paar bekannte Gesichter trifft man auch. Zum Glück ist auch Lya da. So kann ich mich um Olek kümmern, weil die Mädels miteinander toben. Es gibt jede Menge Sportarten zum Ausprobieren und auch 2 ½ Hüpfburgen. Olek hat irgendwie immer einen Ball in der Hand. Gemeinsam machen wir dann auch „Hau den Lukas“. Wir sind gut. 🙂

Einer der Vorwürfe lautet, dass keine Zeit fürs Haus bleibt. Dass ich jetzt am Sonntag schinde, ist dann natürlich selbstverständlich. Von den Nachbarn sehe ich niemanden. Um 16:00 Uhr verlässt dann die Kindesmutter die Szenerie. Ein Kino-Date geht ja immer, gerade nachdem man wieder die Familie zerstört hat. Ich lasse die Kinder noch ein wenig rumnörgeln, dann lade ich sie zum Eis essen ein.

Zoey muss ich an dieser Stelle loben, denn sie erklärt, dass sie bereits ein Eis gegessen haben. Also wird gesnackt. Die Kinder dürfen dann etwas Fernsehen und ich räume im Keller weiter. Abendessen klappt gut. Zoey ist die Kohlroulade und Olek die Suppe. Dann geht es nach oben. Renata kommt schon wieder, so bin ich nach dem Vorlesen überflüssig.

Zoey schläft mit einem Tonie ein, Olek mit seiner Mama.

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