Um 13:30 Uhr kommen die beiden Mädels heim. Sie haben sehr zur Freude Zoeys die S-Bahn genommen. Über die Motive der Rückkehr kann ich nur mutmaßen, aber ich dennoch freue ich mich, dass da nun meine Tochter wieder im Wohnzimmer sitzt. Also knuddele ich sie erst einmal ab. Meckrig ist sie in den wenigen Stunden Abwesenheit geworden, was allerdings eher auch an einer gefüllten Windel und einem nicht so gut gefüllten Bäuchlein liegen könnte. Also wickele ich und ihre Mama füttert sie. Und schon ist Madame etwas entspannter, muss aber eigentlich auch gleich wieder zum Mittagsschlaf antreten, was heute wesentlich entspannter und ruhiger als gestern abläuft. Ich bemühe mich, höflich und freundlich zu sein, um wenigstens eine konstruktive Zusammenarbeit bezüglich unserer Tochter zu gewährleisten.

Nach über drei Stunden wacht sie dann langsam auf. In dieser Zeit gab es kein Zucken und keinerlei Gemecker. Ich sitze mit meiner Stulle am Bettrand und es dauert nicht lange, bis Malutkas Blick auf das Essen fällt. Wie ein Mäuschen nagt sie immer wieder an meiner Käsescheibe. Der Paketbote klopft und bringt die von mir für Zoey bestellten Jacken. Das Kind kommt auch in dieser Hinsicht ganz nach Papa. Die Jacken sehen zwar schick und edel aus, aber lange Freude werden wir mit ihnen nicht haben, da sie über dem Bauch doch sehr straff sitzen. Nach dem Nachmittagsobst gibt es Gemecker. Es sieht so aus, als wenn Madame gerne noch Nachschlag bekommen hätte. Als Kompromiss bekommt sie eine Maisstange.

Wir begeben uns kurz nach 18:00 Uhr auf unsere Abendrunde. Es tut gut, dass die Kleine wieder da ist. Wir fahren einkaufen, da Zoey u.a. das letzte Stück Käse gegessen hat. Nach einer Stunde sind wir wieder zu Hause. Zoey wird dann von ihrer Mama erst einmal kräftig abgekitzelt, läuft puderrot an und freut sich wie eine Schneekönigin. Dann gibt es eine frische Windel und den Abendbrei. Als Dessert folgt dann noch ein Stück meiner abendlichen Brotscheibe.

Kurz vor neun geht es für die Prinzessin in Richtung Bett. Zunächst gibt es die Brust, dann wird sie umgebettet. In der Theorie ganz einfach, praktisch steht uns aber derselbe Kampf wie beim letzten Versuch bevor. Aber wir sind gewillt, es abermals „durchzudrücken“. Interessanterweise bleibt sie heute liegen, brabbelt und quietscht. Reńćka hält ihre Hand und ich schaue im 5-Minuten-Takt im Schlafzimmer vorbei. Dabei decke ich die Kleine jedes Mal wieder zu. Aber es läuft halbwegs gesittet ab. Kurz nach 21:30 Uhr ist sie eingeschlafen.

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