Die Nacht verläuft sehr unruhig. Reńćka kann eine lange Zeit nicht schlafen und als es dann plötzlich so weit ist, meldet sich Zoey zu Wort. Morgens sind dann alle müde. Wir versuchen dies mit einem ausgiebigen Kuscheln zu bekämpfen. Wir genießen die Zeit zu dritt und vergessen ein wenig die Uhr.

In der Summe komme ich erst kurz vor neun los in Richtung Arbeit. Auf dem Weg treffe ich meinen lieben Kumpel Rüü, der zufällig in der Nähe einen Arbeitseinsatz hat. Wir schnattern noch ein wenig. Die Mädels haben einen gemütlichen Tag.

Die Morgenrunde führt zunächst in den Wald, damit Zoey ein wenig schlafen kann, was auch sofort klappt. Dann geht’s in die Drogerie und anschließend für eine Dreiviertelstunde auf den Spielplatz. Auf diesem erkundet die Kleine jeden Zentimeter. Eigentlich wollte Oma Hihi heute vorbeischauen. Sie hat allerdings ihre Termine verschusselt und sagt kurzfristig ab. Ich flitze in der Mittagspause schnell nach Hause. Wenigstens füttern möchte ich die kleine Maus, was auch gelingt. Wir haben auch Zeit, ein wenig zu schäkern. Es ist so niedlich, wenn sie gluckst und kichert. Und ihr Lächeln ist eh zum Dahin schmelzen und lässt vergessen, welchen Fauxpas man mit der Namensgebung unseres Eisbärenbabys begangen hat. Das arme Ding muss nun Zeit seines Lebens mit dem Namen des Berliner Fußballvereins aus Charlottenburg herum rennen.

Zoey schläft heute Mittag recht lange. Erst nach 2 1/2 Stunden weckt die Reńćka gegen 16:20 Uhr auf. Dann gibt es Obst. Im Angebot sind heute Heidelbeeren und Himbeeren. Die Heidelbeeren taugen ihrer Meinung nach zum Verzehr, die Himbeeren werden wie beim letzten Mal fein säuberlich zermanscht. Im Anschluss spielt Malutka auf der Loggia. Da es hier noch schön warm ist, entscheidet sich Reńćka gegen eine Runde mit dem Kinderwagen.

Ich bin leider erst um 18:00 Uhr von Arbeit zurück. Die Mädels sind in der Wohnung unterwegs. Ich erbitte ihre Begleitung bei einer Fahrt durch die Waschanlage. BAO muss morgen sauber sein, weil ich ihn dienstlich benutzen werde. Innerhalb von 10 Minuten sind die beiden abreisebereit. In Windeseile saugen wir das Auto aus und passieren die Waschanlage. Zoey schaut sich alles interessiert an und stört sich in keinster Weise an den unheimlichen Geräuschen. Wir sind beide wieder einmal extrem stolz auf unsere mutige Tochter.

Eine knappe Stunde später sind wir wieder daheim. BAO bekommt noch seine neuen Fußmatten und dann können wir hoch. Oben gibt es Abendessen und die Prinzessin widmet sich ihrer kulinarischen Vorliebe, dem Hühnchen. Im Anschluss schauen wir etwas Fernsehen und telefonieren mit Oma Hihi. Um halb neun gibt es den Abendbrei für den Schlafmuffel.

Sie ist heute Abend gut drauf und so gibt es auch keine Widerworte als sie Bett soll. Dort kommt sie fünf nach neun an. Zwanzig Minuten später schläft sie ein. Reńćka formuliert heute erstmals konkrete Pläne bezüglich Zoeys Aufzugs aus dem elterlichen Schlafzimmer.

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