Um 08:00 Uhr geht die Tür auf. Auch meine Nacht ist damit zu Ende und geht sofort in die Morgenroutine über.

Heute ist ein gesundheitlich besserer Tag. Zoey und ich teilen Skyr und erfassen danach ein paar Belege in unserem Haushaltsbuch.

Auch räumen wir ein wenig im Wohnzimmer auf. Langsam wird es wieder übersichtlich.

Wir verzichten heute auf den morgendlichen Brei und frühstücken stattdessen gemeinsam. Dies muss reichen.

Um 10:40 Uhr gehen wir zu dritt raus auf die Sonntagsrunde. Es ist schön, dass wir Reńćka jetzt wieder dabei haben und sie nicht mehr lernen muss. Wir nutzen die Zeit für einen intensiven Austausch und steuern den Spielplatz am Friedhof an. Die Prinzessin buddelt, rutscht, klettert die Rutsche alleine hoch, um dann bäuchlings wieder runterzurutschen. Ich bin mächtig beeindruckt. Zum Abschluss wird noch geschaukelt und wir wohnen dem Schauspiel zwischen David und seinen Eltern bei. Er will nicht nach Hause und auch nicht darüber verhandeln. Das müssen wir später mal besser hinbekommen.

Nach einer Stunde auf dem Spielplatz machen wir uns auf den Heimweg. Malutka bekommt eine halbe Banane und chillt fortan im Wagen. In Höhe des jüdischen Friedhofs wird es auf einmal ruhig und Zoeys Augen sehr schwer. Die Maus droht sogleich einzuschlafen. Gerade noch rechtzeitig können wir sie aus dem Wagen nehmen und lassen sie fortan ihren Wagen schieben. Dies klappt ein paar Meter bis sie meckert, also ist Tragen angesagt; erst durch Reńćka, dann bin ich dran. Damit wäre auch wieder eine der Lebensfragen geklärt. Warum Eltern ihr Baby tragen und den Kinderwagen nebenher schieben, wissen wir somit.

Wir sind kurz vor eins zu Hause und es gibt gleich Mittagessen. Um 13:19 Uhr schließlich hat sie es dann geschafft, liegt im Bett und kann ihren Mittagsschlaf machen. Ich erhole mich ein wenig und bereite die Steuererklärung vor.

Nach anderthalb Stunden ist dann die Herrlichkeit auch schon wieder vorüber. Zoey ist wach und will nicht mehr weiterschlafen. Ein Gutes hat dies.

Wir können früher zu Oma Hihi starten, der wir heute einen Überraschungsbesuch abstatten.

Zoey freut sich, ihre Oma endlich einmal wieder in Natura zu sehen, auch wenn diese aufgrund von Rückenschmerzen nicht zur Gänze einsatzfähig ist.

Wir machen eine kurze Tour zur Eisdiele und auf den Spielplatz. Nach unserer Rückkehr gibt es auch gleich Abendessen. Zoey bekommt ein Pizzabrötchen, verschmäht aber die Füllung. Reńćka telefoniert im Nachgang mit unserer Familie in Irland.

Nachdem ich für Oma Hihi noch ein paar Schmerztabletten aus der Apotheke geholt habe, fahren wir noch weiter zu meiner Schwester, um uns bezüglich des Geburtstagsgeschenkes für meine Nichte endlich ehrlich zu machen. Malutka ist so fertig vom Tag, dass sie zwanzig Minuten lang schläft.

Zoey spielt hier mit ihrer Cousine und ihrem Cousin erneut im Sandkasten und tanzt zur angebotenen Musik. Kurz vor neun Uhr geht’s heim. Wir kommen gut uns zügig durch.

An dieser Stelle müssen auch einmal die Ampeln gelobt werden, welche zu neunzig Prozent die richtige Farbe anzeigen.

Um Punkt 21:30 Uhr sind wir wieder bei uns und nun muss jeder Handschlag sitzen. Das Kind wartet nämlich schon händeringend aufs Essen. Die Routine macht es möglich, dass der kleine Schlafmuffel um 22:05 Uhr fix und fertig (in jeder Hinsicht) im Bett liegt.

Sie braucht dann aber noch einmal eine halbe Stunde, um auch wirklich einzuschlafen.

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