Die Normalität kehrt wieder in die Hauptstadt zurück. Die Ferien sind vorüber und so säumen meinen Weg zur Arbeit unzählige Schulkinder. Meine beiden Frauen schlafen zu dieser Zeit noch. Nach einer sehr unruhigen Nacht ist Zoey erst weit nach acht Uhr wach.

Im Laufe des Vormittags kommt die Tischler-Firma, welche unsere Küchentür instand setzt. Zoey beaufsichtigt die Arbeiten und betrachtet das Geschehen mit höchster Aufmerksamkeit. Es verläuft alles bestens und so kümmert sich der Handwerker auch um unsere knarrende Schlafzimmertür.

Dann geht’s endlich nach draußen und auf den Spielplatz an der Laube. Malutka widmet sich dort ausgiebig den drei Rutschen und ist kaum zu bremsen.

Wir treffen uns kurz vor eins daheim. Die Prinzessin wartet bereits auf mich, so dass ich die Aufsicht beim Mittagessen übernehme. Es läuft gut. Nachdem sie anfangs bei Reńćka nicht essen wollte, verschlingt sie förmlich ihre Nudeln mit Thunfisch.

Wir legen uns dann alle drei für den Mittagsschlaf hin, da Zoeys anfangs nicht zur Ruhe kommt. Als sie eingeschlafen ist, kehre ich zur Arbeit zurück. Auf dem Weg begegnet mir ein Fuchs. Ich hege keinerlei Sympathien für diese Tiere, nachdem damals unser Kaninchen Nosek auf so schändliche Art und Weise durch selbigen entführt wurde, aber dieses Exemplar sieht sehr erbärmlich aus.

Um 15:30 Uhr klingelt mein Telefon und eine sichtlich müde Zoey kämpft sich zurück in den Tag. Immer wieder fallen ihr die Augen zu. Die Mädels gehen dann auf den Spielplatz.

Als ich um 17:00 Uhr in den Feierabend starte, ist es draußen wieder schwül und warm geworden. Trotzdem ist der Spielplatz heute prächtig gefüllt. Jedes Kind hat irgendetwas anderes mitgebracht, was Zoeys Aufmerksamkeit weckt. So ist es heute ein Laufrad, welches sie ausprobiert. In der Summe ist es noch ein paar Wochen zu früh dafür, aber Malutka lässt sich nicht abhalten.

Meine Kollegin hat heute Gurken aus eigener Ernte mitgebracht und ein Exemplar schenke ich Zoey, sie sogleich hineinbeißt. Wenigstens buddeln wir heute gemeinsam, bevor kurz vor sechs der Heimweg angetreten wird.

Zu Hause angekommen, kümmert sich Reńćka um die Schnitzel zum Abendbrot, während Zoey und ich mit Oma Hihi telefonieren. Kasza und Mischgemüse munden Malutka heute wieder sehr, das Fleisch verschmäht sie allerdings.

Dann ziehen wir vor den Fernseher um und erledigen nebenbei die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Die Maus ist mit einer Haarbürste unterwegs und versucht, etwas ruppig und unbeholfen, Reńćkas Haare zu bürsten.

Nach Zoeys ausgiebigem Studium der Werbeanzeigen im Fernsehen ist der Fernsehabend dann beendet. Reńćka verschwindet unter der Dusche und ich kümmere mich um die letzte Fütterung des Tages. Es läuft alles glatt. Um 20:45 Uhr liegt der kleine Schlafmuffel im Bett. Eine Dreiviertelstunde später schläft sie dann auch ein.

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