Der Sonntagmorgen beginnt harmonisch und ruhig mit Mascha und Kakao. Vor dem Frühstück fertige ich noch ein paar Zuschnitte für neue Masken. Dann muss ich den Tisch freigeben. Zoey isst gut und hilft danach beim Tisch abräumen.

Um 10:30 Uhr machen Zoey und ich uns auf den Weg zum Spielplatz. Ich möchte testen, ob ich es mit Zoey alleine schaffe, sie in den Fahrradsitz zu kriegen. Dank einer verständnisvollen Tochter klappt es beinahe problemlos. Eine Viertelstunde später sind wir an der Laube.

Dort ist ein polnisches Pärchen mit seinen beiden Kindern und ich bin begeistert, wie gut diese polnisch sprechen. Zoey und ich buddeln derweil. Ich zeige Malutka zudem noch die Benutzung eines Siebes. Dann wird gerutscht; Kopf nach vorne auf dem Bauch liegend, so wie sie es bei einem älteren Jungen gesehen hat.

Gegen 12:00 Uhr treten wir den Heimweg an. Zurück zu Hause essen wir und packen die Sachen für den Ausflug. Kurz nach eins fahren wir in Richtung Bad Freienwalde, wo wir um halb drei ankommen. Zoey hat geschlafen und ist gut gelaunt.

Als wir das Auto ausladen, muss ich zugeben, den Beutel mit dem Essen daheim vergessen zu haben. Das ist nicht gut für die Stimmung. Allerdings weist uns ein Schild darauf hin, dass sich in 800 Metern ein Ausflugslokal befindet. Dort herrscht reger Betrieb und es fühlt sich an, als ob man auf einem anderen Stern wäre. Wir bestellen zwei Bratwürste. Bevor unser Essen ausgerufen wird, bläst die Wirtin das Horn. Die Wurst ist lecker, die Familie ist versorgt und es tut gut, mal wieder unter Menschen zu sein.

Dann gehen wir wandern. Problematisch erweist sich, dass es hier keinerlei Internet gibt und so wird es ein Blindflug. Künftig werde ich meine Familie nicht mehr so unvorbereitet durch die Gegend führen. Die Region um den Baasee ist idyllisch und mit einem Lehrpfad versehen. So wird es ein informativer Ausflug, der jedoch fernab der geplanten Route stattfindet. Zoey ist inzwischen so richtig in der Natur zu Hause. Ab und an gönnt sie sich einen Aufenthalt auf dem Waldboden, buddelt und sammelt Steine. Dann wird gelaufen und gerannt und auch ein paar Meter im Kinderwagen zurückgelegt. Es tut uns allen gut.

Wir brechen unseren Irrgang dann ab und kehren auf die bekannte Route zurück. Mit Blick auf die Uhr ist die auch die beste Entscheidung. Um kurz nach fünf sind wir wieder am Auto und machen uns auf den Heimweg. Ich löse mein Versprechen ein und besorge noch Salzstangen und Schokolade für die Heimfahrt.

Nach 70 Minuten sind wir daheim und ordern das Abendrot bei Burger King. Gleich zu Hause wird gegessen. Wir müssen dafür unbedingt eine bessere Lösung finden, da das Essen zu spät und reichhaltig daherkommt. Nach dem Telefonat mit Babcia geht es in die Badewanne. Wir hören noch den Rest der Radioübertragung des Heimspiels von Union gegen Bayern. Ich bin froh, dass ich keine Bilder davon sehen musste. Erwartungsgemäß verliert meine Mannschaft mit 0:2 gegen den Deutschen Meister aus München.

Zum Abschluss des Tages gibt es noch ein Tässchen Milch und um zehn vor neun Uhr geht es ins Bett. Malutka schläft heute schnell ein.

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