Ich möchte um zehn vor sieben in Richtung Dusche aufbrechen, muss aber zunächst an meinen beiden Frauen vorbei, die auf dem Weg zu mir sind. Zoey döst noch ein wenig, ist dann aber munter als ich fertig bin. Sie ist dann auch gleich schwer beschäftigt, so dass mich Reńćka alleine verabschiedet. In der Summe bin ich etwas früher auf Arbeit als sonst.

Reńćka schreibt mir dann kurz nach neun, dass alles geklappt hat und Zojka Inder Musikschule bei Jola ist. Der Tag vergeht wie im Flug. Ich erledige mittags schon die ersten Einkäufe und hole BAO ab.

Um 15:20 Uhr ist Feierabend und ich renne zum Auto. Acht Minuten später bin bei unserer Tochter. Sie ist mit Jola draußen unterwegs. Als mich Zojka erblickt, rennt sie zu mir und begrüßt mich freundlich. Jola erzählt, dass Zoey den gesamten Weg von der Musikschule zur Tagesmutter geweint hat und immer ruft, dass ihr kalt ist. Die Jacke, auf die sich Zoey heute Morgen einlassen konnte, war schlichtweg zu dünn. Wenigstens klappt es heute nach dem Mittag endlich wieder mit einem großen Geschäft. Dieses hat zwei Tage auf sich warten lassen, so dass es nicht auszuschließen ist, dass Malutka einfach Bauchschmerzen hatte. Der Rest des Dienstags war unauffällig.

Bevor wir am Auto sind, dreht Zoey noch ab und tappst zum Spielplatz. Das riesige Klettergerüst ist von unten nur schwer zu kontrollieren. Das kleine Näschen läuft. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich keinen Schnupfen eingefangen hat. Wir fahren dann einkaufen. Schon auf dem Weg dorthin, steigt Zojka gekonnt über die Bordsteine.

Im Laden dann flitzt sie vor und angelt sich ein Brötchen aus dem Regal. Auch entdeckt sie dort bedruckte Taschentücher (mit Anna und Elsa und Mickey Mouse). Beide Packungen soll ich mitnehmen, was ich natürlich gerne mache. Um 16:20 Uhr sind wir zu Hause. Wir laufen erst nach oben, weil ich Zoey wärmer anziehen möchte. Oben angekommen, besteht sie aber zunächst auf die Herausgabe der Taschentücher. Sie packt die große Packung aus und schaut sich intensiv die zehn kleinen Packungen an. Diese trägt sie in der Wohnung umher. Ich empfehle ihr, den Küchenschrank in ihrem Zimmer zu nutzen, um die Tücher zu verstauen; ein Vorschlag, der Anklang findet. Anschließend bindet sie das Ganze in ihr Spiel ein. Ich habe Zeit, das Abendessen vorzubereiten.

Kurz vor halb sechs gehen wir noch einmal nach draußen. Unsere Nachbarin fängt uns ab. Sie bietet an, dass sie auch einmal mit Zoey rausgehen kann. Zudem möchte sie Zoey morgen wieder ein Stück Schokolade geben. Mal sehen, ob es sich realisieren lässt. Die folgenden 40 Minuten legt Zoey vollständig auf dem Laufrad zurück. Es ist nunmehr dunkel und so kommen ihre Lampen optimal zur Geltung.

Nach der Rückkehr um 18:15 Uhr finalisiere ich das Abendessen. Zehn Minuten später ist Reńćka endlich da. Wir können alsbald essen und beiden Frauen schmeckt mein Experiment. Zoey hat im Laufe des Abends das WLAN ausgeschaltet und so verzögert sich unser Fernsehabend noch etwas. Als dann alles wieder läuft, sitzt sie auf mir und kuschelt. Ich bin glücklich. Das habe ich mir immer gewünscht.

Der Abend ist dann noch voller Erledigungen, so dass Reńćka heute eine sichtlich irritierte Zoey umkleidet, während ich noch den Heizkörper entlüfte. Dennoch liegt der Schlafmuffel um 20:35 Uhr im Bett. Zunächst hat sie aber noch eine Menge zu erzählen.

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