Mein Tag beginnt heute, ohne Zoey zu sehen. Reńćka tappst noch des Weges und verabschiedet mich gen Arbeit. Als ich Reńćkas Fahrrad oben abstelle, beginnt es bereits zu tröpfeln. Als die Mädels dann starten schüttet es richtig, so dass beide nass werden. Wir benötigen also auch noch Regenbekleidung fürs Fahrrad.

Nachdem alle Wege zurückgelegt sind, scheint wieder die Sonne. Nun haben wir also schon im Februar Aprilwetter. Dies stellt sich auch noch so dar, als ich Zoey um halb vier von Pani Jola abhole. Der Tag war unauffällig. Zojka war aber mittags derartig müde, dass sie sich bereits um 12:00 Uhr mit Buch in Richtung Bett zurückzieht.

Wir fahren dann in unseren Park, stellen BAO ab. Zoey flitzt sogleich los, als wüsste sie, dass wir zum Spielplatz an der Laube wollen. Es stellt sich aber heraus, dass sie die Pfützen gesehen hat und diese werden dann allesamt hinsichtlich Tiefe und Länge erkundet. Nach 20 Minuten sind wir am Spielplatz. Die anderen beiden Kinder, die dort noch spielen, machen sich gerade auf den Weg, so dass wir umgehend alleine sind. Nachdem wir gegessen und getrunken haben, zeigt mir Zoey stolz, wie toll sie klettern kann. Auch das Rutschen funktioniert heute ohne Probleme.

Nach einer halben Stunde machen wir uns auf den Heimweg. Es regnet wieder. Wir laufen durch den Park zurück zum Auto. Einige Meter muss ich Malutka tragen, dann besinnt sie sich darauf, dass sie Füße hat. Um kurz vor fünf – es hagelt inzwischen – sind wir zu Hause. Es gibt eine neue Windel und einen Fruchtquetsch.

Während ich dann das Essen vorbereite, spielt Zojka eifrig. Sie beschäftigt sich prima alleine, obgleich sie ihren Aufenthaltsort in meiner Nähe wählt. Reńćka meldet sich kurz nach sechs und schreibt, dass sie später kommen wird. Also telefonieren wir noch mit Babcia und beginnen anschließend mit der Anfertigung diverser Kunstwerke. Nebenher wird gekuschelt. Zoey ist absolut entspannt.

Als Reńćka dann kurz nach sieben bei uns ist, kennt die Freude keine Grenzen. Obgleich ich mit meiner Abendbrot-Kreation sehr unzufrieden bin, sind die Frauen begeistert. Eigentlich wollte ich einen Wurstgulasch zaubern. Da es aber eher eine Pomidorowa geworden ist, muss man das Mahl halt unter anderen Gesichtspunkten bewerten. Irgendwie schmeckt es tatsächlich. Zoey kann sich heute sogar für geriebenen Gouda erwärmen.

Gleich danach wartet die Badewanne auf unsere Tochter. Wir lassen den Abend dann ruhig ausklingen und so geht es um 20:30 Uhr für den Schlafmuffel ins Bett. Eine halbe Stunde später – nachdem alles erzählt ist, was sie beschäftigt – kehrt Ruhe ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.