Der Morgen ist wie im Delirium. Renia liegt noch bei Zoey, war aber schon morgens unterwegs, um die Wohnung zu lüften. Zoey hat sie halbe Nacht auf ihr geschlafen. Der letzte Sprung erfordert viel Nähe. Ich habe wie üblich viel Mist geträumt. Renia ist übel und so kommt sie kaum in die Gänge. Ich würde ihr so gerne etwas von dem Druck abnehmen, zumal wir noch ganz am Anfang stehen.

Um acht Uhr bin ich auf Arbeit. Renia bringt Zoey heute zu Jola und schleppt sich mit letzter Kraft wieder nach Hause. Erst danach setzt der Regen ein; wenigstens etwas. Mittags treffen wir uns zu Hause. Renia liegt im Bett. Aber sie hält tapfer durch.

Ich sammle das Auto ein, damit ich dann um 15:30 Uhr Zoey abholen kann. Jola erzählt mir, dass der Tag unauffällig war, sie aber Probleme hatte, sie nach dem Mittagsschlaf wach zu bekommen. Wir starten dann in Richtung Kinderturnen. Zoey erzählt schon den ganzen Tag davon und ist auch auf der Fahrt voller Vorfreude.

Die Stunde vor Ort vergeht wieder wie im Fluge. Ich könnte vor Stolz platzen, wie gut sie alles macht. Immer wieder behauptet sie sich auch höflich gegenüber anderen Kindern; vor allem als es um ihr geliebtes Trampolin geht. Zum Abschluss wird wieder „Pizza gebacken“. Dann geht es raus auf das Schulgelände. Zoey verpfleget sich kurz, teilt mit der vierjährigen Lia das Essen und wackelt weiter auf den Spielplatz. Unter Protest geht es dann zwanzig vor sechs nach Hause. Ich habe derweil mit dem Finanz- und Energieberater telefoniert.

Der Weg zum Auto führt an einer Friedhofsmauer vorbei, auf welcher Feuerkäfer sitzen. Diese schubst Zoey herunter und berichtet anschließend stolz davon. Zu Hause wartet schon Renia. Es gibt Abendessen; allerdings leider nicht für alle, da Renia beim Anblick der Nudeln schlecht wird. Uns schmeckt es.

Wir laufen anschließend noch einmal zum russischen Laden um die Ecke. Renia hat trotz Übelkeit bestimmte Gelüste. Dies klappt allerdings erst mit fünfzehnminütiger Verspätung, weil Zoey zwar ihr Laufrad, aber keine Schuhe anziehen möchte. Erst ein Kompromiss rettet die Situation. Mit dem Laufrad ist sie immer sicherer unterwegs.

Um 19:45 Uhr sind wir wieder daheim, schauen Fernsehen und essen Melone. Nach Renias Serie kommt eine Reportage über FFO, welche wir noch zehn Minuten lang schauen. Dann geht es für die Frauen ins Bett und um 21:00 Uhr kehrt Ruhe ein.

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