Ich wecke meine beiden Damen um kurz vor acht Uhr. Die Nacht war sehr bewegt und ich bin Reńćka unendlich dankbar, dass sie mir nicht wie eigentlich geplant, unsere Tochter in der Nacht ins Bett besetzt hat. Die Mädels starten in ihren Tag, ich verabschiede mich in Richtung Arbeit.

Heute steht wieder Babyschwimmen auf der Tagesordnung. Zoey ist heute im Wasser extrem anhänglich. Sie hält sich wieder ein Äffchen an Reńćka fest und möchte weder mit Sandra tauchen, noch in die Schwimmweste hinein. Im Anschluss werden noch die Einkäufe erledigt und es geht nach Hause. Reńćka trägt Zoey teilweise, damit sie nicht im Kinderwagen einschläft. Dementsprechend klappt es heute gut mit dem Mittagsschlaf und auch Reńćka genehmigt sich eine halbe Stunde mit ihr.

Als ich mich in den Feierabend verabschiede, ruft mir eine Kollegin hinterher, dass ihr Enkel auch gerade einen Kita Platz bekommen hat. Ich finde, dies ist ein gutes Omen. Zu Hause angekommen, ist meiner Tochter der Fruchtquetsch wichtiger als ihr Papa; wie deprimierend.

Wir starten kurz im Anschluss an die Situation zu unserem Termin und erreichen den Zielort pünktlich. Ich bin gespannt, ob wir eine Chance haben, den Platz bei der Tagesmutter zu ergattern. Pani Jola ist eine freundliche Frau, welche Zoey gleich sympathisch findet. Begrüßt werden wir aber zunächst von Dackeldame Amy, was wiederum bei unserer Tochter Begeisterung hervorruft. Während die Frauen auf Polnisch das Geschäftliche erörtern, tobt Zoey durch die Wohnung und sucht nach dem Hund. In der Summe sind wir wohl in der näheren Auswahl, eine konkrete Entscheidung kann aber erst im Juni getroffen werden.

Ich bin dennoch unzufrieden, weil uns das angebotene Zeitfenster nicht wirklich etwas nutzt. Der angebotene Zeitrahmen beträgt 08:30 – 15:30 Uhr. Dazu kommen potenzielle Ausfallzeiten und Urlaub. Nach einer Stunde ist alles geklärt. Zoey bekommt noch drei feuchte Küsschen von Ami und wir machen uns auf den Heimweg. Auf diesem genehmigen wir uns wieder ein Eis. Kurz nach sechs sind wir zu Hause.

Ich kümmere mich um den Kita-Gutschein, Reńćka macht das Abendbrot. Im Anschluss geht’s für die Prinzessin in die Wanne. Hier ist wieder Bade-Ekstase pur angesagt. Um 20:20 Uhr gibt es den Abendbrei und zwanzig von neun liegt der Schlafmuffel im Bett.

Kurz nach neun meckert sie noch einmal, weil Mama nicht neben ihr im Bett liegt.

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