Ich erwache um 08:00 Uhr. Vor meiner Tür ist bereits Bewegung. Zoey, welche heute 14 Monate alt ist, möchte anscheinend gerne zu mir. Schon auf den ersten Metern des Tages zeichnet sich ab, dass es heute gesundheitlich bescheiden wird. Dementsprechend schlecht ist meine Laune und ich bin traurig, dass wir eine eigentlich meinerseits angedachte Reise nach Polen nicht realisieren werden.

Zoey und ich teilen wie üblich den morgendlichen Skyr. Dann widme ich mich etwas Bürokram und bereite ein paar Bankgeschäfte vor. Auf zu neuen Ufern hinsichtlich der Geldanlage heißt die Devise. Irgendwann gelingt es mir sogar, Reńćka davon zu überzeugen.

Nach dem Frühstück starten wir um 11:00 Uhr nach draußen. Nach wenigen Metern beginnt es zu vom Himmel zu tröpfeln. Auch ist es merklich kühler geworden, was mir sehr gut gefällt. Wir steuern zunächst den Spielplatz an, welcher heute nicht so gut besucht ist. Dann erledigen wir noch einen Gang zur Post und erste Einkäufe.

Zehn vor eins sind wir wieder zurück und Zoey klettert wieder die Treppe hoch. Während wir oben die Einkäufe verstauen, widmet sich unser Baby der Tüte mit den Brötchen und knabbert gleich einmal zwei Exemplare davon an.

Die Einnahme des Mittagessens wird schwierig, dafür klappt es mit dem Schlafen besser. Innerhalb von Sekunden ist Madame eingeschlummert.

Ich bekomme Ausgang und darf mich zum Fußball verabschieden. Mit dem Fahrrad geht’s zum letzten Heimspiel der 47er in der Oberliga.

Die Prinzessin wird gegen halb vier geweckt und ist wieder voller Tatendrang. Reńćka schickt mir ein Foto, auf welchem sie an der Tischkante baumelt, weil sie sich nicht runter traut. Der Balkon ist also definitiv nicht mehr sicher.

Ich bin kurz vor halb fünf zu Hause und lade unter tatkräftiger Mithilfe Zoeys ein heute gedrehtes Video hoch.

Dann starten wir auf die nachmittägliche Runde. Mit dem Auto geht’s zu einem Spielplatz, auf welchem eine Wasserpumpe verbaut ist. Zoey ist im Paradies. Da wir nicht alle Wechselsachen dabei haben, fahre ich noch einmal schnell nach Hause. Als ich zurückkomme, ist die Kleine klitschnass, Reńćka hat Kontakt zu einer anderen polnischen Mama und wir stellen fest, dass gleich nebenan, in Sichtweite, unsere Wunsch-Kita ist. Reńćka entwickelt eine raffinierte Taktik. Mal sehen, ob es klappt.

Dann fahren wir noch zum Einkaufen, um die restlichen Sachen fürs lange Wochenende zu besorgen. Auf dem Rückweg besorge ich unser Abendessen vom Fast-Food-Restaurant um die Ecke. Zuhause angekommen gibt es auch erst einmal Abendessen. Zoey ist mit etwas Gurke, einem Wiener Würstchen und drei Pommes dabei. Im Nachgang meldet sich etwas Durchfall zu Wort.

Nachdem dies behoben ist, geht’s in die Wanne. Dies ist wieder Freude und Glückseligkeit pur. Madame ist in einer Situation derartig übermütig, dass sie wegrutscht, sich den Kopf stößt und ich sie aus dem Wasser bergen muss. Ein Hörnchen gibt es gratis dazu, aber sie weint nicht, sondern ist glücklich, dass ich sie gerettet habe.

Draußen dann, genehmigen wir uns ein langes Telefonat mit Oma Hihi. Wir zeigen ihr auch Zoeys Tanzkünste, heute zu ACDC. Es folgen der Abendbrei und ein gemeinsames Anschauen ihres neuen Lieblingsbuches.

Um 21:15 Uhr ist der Schlafmuffel im Bett und zehn Minuten später eingeschlafen.

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