15 Monate ist unser Zwerglein bereits bei uns. Seit dem ist so viel passiert, emotional ist noch so Vieles durcheinander, aber die Momente, die sie uns schenkt, sind unvergleichbar, einzigartig und mehr als nur besonders.

Ich bin heute Morgen innerlich aufgeregt. Es ist eigenartig, weil es doch eigentlich nur auf Arbeit zurückgeht, aber manchmal ist es halt so. Als ich aus der Dusche komme, höre ich unser Geburtstagskind bereits schimpfen. Malutka erkämpft sich gerade die Brust. Danach strecken sie beiden Mädels und der Tag kann starten.

Nachdem ich die Windel gewechselt habe, klopft es und unsere Nachbarin schaut vorbei. Sie ist auf kurzer Stipvisite zu Hause und will natürlich auch Zoey sehen. Diese freut sich natürlich über den Besuch der alten Dame.

Für mich folgt der Weg zur Arbeit und die Mädels starten in den Tag. Als alle Besorgungen erledigt sind, fahren sie in unseren Park. Zoey erfreut sich wieder an der Natur und den Blumen. Bis zum Spielplatz an der Laube kommen die Mädels heute aber gar nicht erst. Zoey biegt bereits am Spielplatz davor ab und ist von diesem auch nicht mehr wegzubewegen.

Ich starte 12:45 Uhr in die Mittagspause. Als ich zu Hause ankomme, freut sich Malutka zunächst darüber, mich zu sehen und tappst an mir vorbei in die Küche. Ihr Mittagsessen hat sie bereits bekommen. Als ich Zoey gerade die Windel wechsele, klopft es wieder an unserer Tür. Unsere Nachbarin möchte sich noch von uns verabschieden, hat aber auch Schokolade für Zoey mitgebracht. Dies beißt schüchtern, aber zielstrebig ein großes Stückchen ab.

Dann geht’s für den Mittagsschlaf ins Bett und für mich zurück auf Arbeit. Ab halb vier versucht Reńćka den Schlafmuffel zu wecken, benötigt dafür aber einige Minuten.

Wir telefonieren kurz vor vier miteinander. Zwanzig Minuten später mache ich mich mit Fahrrad auf den Weg zu meinem Termin. Für Malutka gibt es nach einem Obst-Snack noch etwas Nutella, dann gehen die Mädels einkaufen. Da sich die Maus fürs Laufen entscheidet, dauert dies heute deutlich länger.

Als ich um 18:30 Uhr wieder zu Hause bin, sind meine beiden Damen auch erst gerade wieder heimgekehrt. Reńćka berichtet, dass Zoey heute permanent gegessen hat. Sie kümmert sich ums Abendessen und ich habe ein paar Minuten, um mit Zoey zu kuscheln. Sie beschäftigt sich zunächst noch mit einer Aprikose, deren Reste sie mir dann in den Mund steckt und sich diebisch darüber freut, dass ich aufgrund des saueren Geschmacks Grimassen ziehe.

Beim gemeinsamen Abendessen ist Zoey gut dabei. Es gibt Kasza, Mischgemüse und Bouletten. Abends kommt Oma Hihi meiner gestrigen Bitte um einen normalen Umgang mit mir nach und ruft bei uns an.

Nach Reńćkas TV-Serien gibt es eine neue Windel und das Outfit für die Nacht. Gegen halb neun füttere ich ihr den Abendbrei, bzw. ich assistiere ihr beim Essen. Da wir wieder einmal kein warmes Wasser haben, entfällt Reńćkas Dusche. Aufgrund des vielen Essens wird vor dem Schlafen gehen gleich noch einmal eine neue Windel nötig. Dann geht’s ins Bett.

Zoey schläft um kurz nach halb zehn – ohne Brust – aber auf Reńćkas Arm ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.