Der Morgen beginnt heute um halb neun. Mein Körper reagiert so heftig auf den gestrigen Kurs, dass mir alles wehtut und die Muskeln so schlapp sind. Ich bin ein wenig begeistert. Warum es nicht einfach aber auch mal schöne Gefühle im Nachgang geben kann, bleibt leider unbeantwortet.

Für Zoey soll es zum Frühstück heute Milchreis geben. Diesen bereite ich dann zu. Leider findet er keinerlei Anklang bei unserer Zwergin. Reńćka drängt die Familie zu einem Besuch bei IKEA. Bei all den Vorteilen, die unserer Wohnort bietet, ist die nur fünfminütige Entfernung zum schwedischen Möbelhaus ein deutliches Minus. Na ja, wenn die Königin befiehlt, muss man Folge leisten.

Wir kaufen allerhand Sachen. Unter anderem drei Solarleuchten, die aussehen wie Bälle. Mit Zoey ist es herausfordernd, weil sie laufen möchte, aber in dem vollen Laden immer wieder im Weg steht. Als Belohnung für Ihre Geduld darf sie aber an der Kasse den Scanner bedienen.

Auf dem Rückweg halten wir noch bei der Drogerie an. In dem Einkaufszentrum, wo sie sich befindet, gibt es noch bis heute eine gigantische Ausstellung über Teddybären. Diese ist aktuell für uns aber noch interessanter. Zoey fehlt der Bezug dazu.

Wir sind um kurz vor halb eins zu Hause. Zoey ist mehr als müde und so passt auch das Mittagessen nur mit viel Überzeugungsarbeit ins Bäuchlein. Irgendwann hat sie dann aber alles geschafft. Mit einer frischen Windel um die Hüfte geht es dann ins Bett. Das Einschlafen verzögert sich aber noch bis kurz vor eins, da Malutka aufgrund ihrer Zahnproblematik noch gewaltig meckern muss.

Dann klingelt es noch einmal und der neue Laptop kommt an; endlich. Dies wird die Arbeit an den Seiten erleichtern. Ich komme Reńćkas bitte nach, heute nicht zu Union zu fahren und den Tag mit der Familie zu verbringen. Immerhin sind wir morgen den ganzen lang getrennt. Wir nutzen die Mittagspause, um die Solarleuchten auf dem Balkon aufzuhängen. Wir haben uns wohl für den schwierigsten Weg entschieden, aber irgendwann hängen sie drei Konstrukte an der Decke.

Die Einrichtung des Laptops mit Cortana weckt Zoey von ihrem Mittagsschlaf. Es ist 14:50 Uhr. Malutka strahlt als sie die hängenden Bälle an der Decke des Balkons entdeckt. Nach etwas Joghurt und zu Knabbern packen wir unsere Siebensachen und starten in den Nachmittag.

Zum Glück läuft uns noch der Postbote über den Weg, so dass wir unsere Retouren gleich bei ihm abgegeben können. Man muss auch mal Glück haben. Wir erledigen die letzten Einkäufe fürs Wochenende und erstehen für Zoey eine günstige Winterjacke.

Dann fahren wir auf den Spielplatz. Zoey möchte gerne auf das Schaukelpferd und vertreibt den dort sitzenden Jungen mit all ihrem Charme. Sie fordert ihn auf, den Ball zu nehmen, was natürlich nur klappt, wenn er die Hände frei hat. Dafür muss er absteigen. Malutka nutzt den Moment und klettert hinauf. Nach ihr möchte ein deutlich älteres Mädchen ebenfalls hinauf. Sie braucht aber Hilfe, was mich mächtig stolz macht. Unser Wirbelwind ist da schon deutlich weiter. Nachdem sie noch etwas geklettert und gerutscht ist, treten wir den Heimweg an.

Während des Abendessens schauen wir die Sportschau und müssen die knappe Niederlage Unions feststellen. Es gibt selbst gemachte Hamburger und auch Zoey möchte partizipieren und luchst Reńćka ihren Burger ab. Sie mampft sich fortan durch das Ungetüm. Es ist ein so goldiger Anblick, aber sie schlägt sich wacker. D

er Abend zieht sich heute in die Länge. Der Tag hat so sehr geschlaucht, dass ich auf der Stelle einschlafen könnte. Zuerst aber steht der übliche Kampf um den Abendbrei an. Erst Reńćkas Moderation mit einem Fruchtzwerg entspannt die Situation. Dann gibt es die abendliche Medizin und eine frische Windel. Zudem bekommt Zoey ihren neuen, extrem bunten Schlafanzug an, den sie zunächst in der Wohnung präsentiert.

Um zehn vor neun gehen heute im Schlafzimmer die Lichter aus und der stylisch gekleidete Schlafmuffel bekommt Zugang zu Mamas Brust.

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