Die Nacht ist unruhig. Kurz nach halb elf komme ich ins Bett und küsse Rencka, um gute Nacht zu wünschen. Leider wecke ich sie damit auf und ihr gelingt es mehrere Stunden lang nicht mehr, wieder einzuschlafen, was mir um 02:30 Uhr einen riesigen Rüffel einbringt. Wie man es macht, macht man es aber auch falsch. Zoey ist dafür gnädig und schläft in dieser Nacht unauffällig und ruhig.

Als ich morgens die Augen aufmache, liegt sie – an Mama gekuschelt – in unserem Bett und schläft. Nachdem ich fertig geduscht bin, kommen die beiden noch einmal ins Bad, um mich zu verabschieden. Zoey freut sich über die beschlagenen Spiegel und beginnt, nachdem ich ihr ein Herz gemalt habe, ebenfalls damit, darauf herum zu patschen. Danach geht’s an die Brust zurück mit dem Ziel, noch etwas Schlaf zu realisieren.

Das Babyschwimmen entfällt heute, da Zoey nach wie vor eine laufende Nase hat und der letzte Stuhlgang nicht den engen Qualitätskriterien ihrer Mutter entspricht. Dafür drehen die beiden eine Morgenrunde und verweilen bis mittags auf dem Spielplatz vor unserem Haus.

Malutka ist wieder sehr unausgeglichen und man merkt ihr die Umstellung an, dass nicht mehr beide Elternteile zu Hause sind.

Ich bin kurz nach eins für meine Mittagspause heimgekehrt und werde von Zoey erst einmal keines Blickes gewürdigt. Sie registriert zwar meine Anwesenheit, aber das ist dann auch erst einmal. Rencka nimmt sie dann und setzt sie mir auf den Arm. Dann bekomme ich endlich ein Lächeln und darf sie im Anschluss füttern. Eine neue Windel gibt es auch noch und dann muss ich leider wieder los. Die Mädels beginnen beinahe im Anschluss mit dem Mittagsschlaf.

Ich starte heute früh von Arbeit, aber leider nicht nach Hause zu meinen Frauen, sondern zu einem Termin in der City West. Als ich fertig bin, sind die Mädels gerade einkaufen und ich kämpfe mich durch den Verkehr. Nachdem ich das letzte Paket weggebracht habe, kann ich endlich heim.

Zu Hause warten zwei sichtlich müde Damen auf mich. Die eine schaut angestrengt vom Baby-Dasein und die andere ist angestrengt vom Baby-Dasein der einen. Unser Essen geht in den Ofen und wir nutzen die Zeit, um Zoey von ihrer vollen Windel zu befreien. Da diese nicht der Menge standgehalten hat, geht’s anschließend gleich in die Wanne. Die kleine Maus ist schon wieder völlig überdreht. Nach unserem Abendessen bekommt auch sie gleich ihren Abendbrei, um nach dem obligatorischen Telefonat mit Oma Hihi auch gleich im Bett zu verschwinden.

Kurz vor neun schläft sie ein. Eine halbe Stunde später zieht sie – begleitet von leichtem Gemecker – ins eigene Bett um.

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