Irgendwie behindern die Arbeitstage die Interaktion zwischen meiner Tochter und mir. Ich würde gerne mehr Zeit mit und für sie verbringen.

Wenigstens reicht es morgens noch für ein kurzes Kuscheln mit Mutter und Tochter. Zoey hat wieder eine unruhige Nacht hingelegt und ich rege an, dass ich dann ja eigentlich auch wieder ins Schlafzimmer umziehen könnte, wenn sie hier auch nicht mehr gut schläft. Mein Anliegen erfährt keine Zustimmung. Dafür kann ich Zoey aus nächster Nähe beobachten. Ihren Zahn darf ich immer noch nicht sehen, aber dafür beobachten, wie ihr blondes Haar von Tag zu Tag dichter wird.

Für die Mädels gibt es Milchschaum und Kuchen, für mich den Weg zur Arbeit. Heute stehen nicht weniger als vier Besprechungen auf der Agenda. Eine Mittagspause lässt sich nicht realisieren. Zoey und Reńćka sind heute anderthalb Stunden unterwegs und verbringen die meiste Zeit auf dem Spielplatz hinter der Laube. Dort liegt bereits eine Menge Spielzeug herum und Zoey kann sich austoben. Auch die Schaukel ist nicht vor ihr sicher.

Zurück zu Hause verbreitet sie ihr übliches Chaos und macht Quatsch wie immer. Um kurz nach eins ist die Prinzessin im Bett und schläft innerhalb von wenigen Minuten ein. Reńćka gönnt sich auch ein paar Minuten. Nach zwei Stunden ist die Prinzessin wieder wach. Sie hat bemerkt, dass ihre Mama nicht mehr neben ihr liegt.

Wir bekommen heute noch Besuch. Magda hat sich angekündigt und nennt dringenden Gesprächsbedarf ihr Eigen. Ich mache um zehn vor fünf Feierabend. Als ich nach Hause komme, sind die Mädels noch alleine. Ich versuche gerade, dem Menschen im Call Center vom StubHub meinen Fall zu erklären, habe aber zum Abschluss berechtigte Bedenken; also muss ich nachher noch einmal eine Mail schreiben. Magda kommt und wir verabschieden uns um 17:20 Uhr auf unsere Abendrunde.

Malutka plappert wie ein Wasserfall und ist bester Laune. Wir erledigen noch ein paar Einkäufe. Auf der Rückfahrt ist dann aber die Schonzeit vorbei, da die Maus Action will. Also turnt sie – gehalten von den Gurten des Kinderwagens – in selbigen umher, um irgendwann auf der Seite liegend zu verharren.

Zoey und ich sind um 18:30 Uhr wieder daheim. Inzwischen hat sich die Runde noch vergrößert, da auch Magdas Freund noch vorbeigekommen ist, um sie abzuholen. Zoey ist sofort in ihrem Element und genießt die Aufmerksamkeit der Besucher. Sie ist dann schon traurig, als die Beiden wieder gehen. Dann gibt es Abendessen und die Prinzessin ist gefräßig wie eine siebenköpfige Raupe.

Im Anschluss wird gechillt und gespielt. Zoey ist gut drauf. Es ist schon erstaunlich, wie sich ihr Wesen von Tag zu Tag entwickelt. Das Telefonat mit Oma Hihi darf natürlich nicht fehlen. Den Abendbrei stellt Reńćka so ungünstig auf den Tisch, dass Malutka bereits alleine mit dem Essen beginnt. Ich füttere sie dann zu Ende.

Während Reńćka duscht, mache ich den Schlafmuffel bettfertig. Sie liegt heute bereits um 20:40 Uhr im Bett und schläft gleich ein.

Allerdings wacht sie noch einige Male meckernd auf.

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