Heute Morgen starten wir um 08:30 Uhr in den Tag. Bis 11:00 Uhr haben wir alles gepackt, sowie in und auf BAO verstaut. So schaffen wir es, pünktlich auszuchecken. Alte Routinen von früheren Reisen sind halt noch verinnerlicht.

Dann fahren wir zum Einkaufen, was beinahe zum Shopping ausartet. Zoey ist fasziniert von den Gängen mit den Kleidungsstücken und spielt mit mir Verstecken. Auch in der Umkleidekabine eignet sich der Vorhang bestens zum drunter hindurch laufen. Im Einkaufszentrum gibt es noch ihr Mittagessen und dann machen wir uns auf den Weg zur neuen Unterkunft.

Die Fahrt dauert eine Stunde und zwanzig Minuten, Zoey nutzt aber nur die Hälfte für ein Mittagsschläfchen. Auch sie ist bestimmt schon aufgeregt. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Ustka an.

Die Unterkunft ist mitten auf dem Acker und es scheint ruhig zu sein. Die Häuschen sind wie auf den Bildern beschrieben und in der Mitte ist ein großes Areal mit allerhand Kindersachen. Malutka begibt sich alsbald auf Inspektionsrunde.

Nachdem wir die Unterkunft bezahlt haben, machen wir uns auf dem Weg zum Strand. Eigentlich soll dieser gleich in der Nähe sein, aber ein wenig Fußweg ist schon nötig. Bevor wir den Strand erreichen, muss noch eine Düne überquert werden. Dann ist es da, Zoeys geliebtes Wasser.

Sie ist überwältigt vom Anblick und stürmt sogleich los. Allerdings ist die Ostsee auch ordentlich kalt, so dass sie es zunächst ruhiger angehen lässt. Wir buddeln zusammen. Auch wenn Zoey nicht ins Wasser geht, ist sie am Ende nass. Der Weg zurück zur Unterkunft wird zur Tortur und die angeblichen 800 Meter echt lang. Zunächst müssen wir aber wieder über die Düne hinüber. Das wird morgen einen ordentlichen Muskelkater nach sich ziehen, ganz sicher.

Mir schwinden aufgrund des Energiemangels zunehmend die Kräfte, aber um Malutka zu tragen, muss es noch reichen. In der Unterkunft dann bereiten wir das Abendessen vor und Zoey verlustiert sich im Garten. Es ist genau richtig für sie. Um 20:30 Uhr liegt der Schlafmuffel im Bett.

Leider ist sie jüngste Maus hier, so dass die anderen Kinder noch draußen spielen dürfen. Und ich weiß endlich, woher meine Aufregung kommt. Hier sind nur Menschen, mit denen ich mich nicht verständigen kann.

Das Gläschen Wein, was wir gegen neun – erstmals seit Jahren wieder zusammen trinken – löst die Anspannung ein wenig. Allerdings sieht dies Zoey dann doch etwas anders und wacht zeitnah wieder auf. Die neue Umgebung erfordert noch einmal Mamas und Papas Anwesenheit.

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