Der Morgen beginnt damit, dass Reńćka bei mir in der Tür steht. Zoey folgt meckernd und will an die Brust. Diese bekommt sie auch gleich im Anschluss. Ich lege mich noch zu den beiden Frauen. Malutka kann nur schwer durch die Nase atmen. Es klingt nicht gut.

Nachdem ich auf Arbeit angekommen bin, berichtet mir Reńćka, dass Leute auf dem Dach herumlaufen. Diese seilen sich im Nachgang sogar ab und verkleben die Fenster von außen. Die Vorbereitungen für unsere Fassadenarbeiten beginnen.

Mit zunehmender Dauer des Tages geht es der Maus heute schlechter. Um sie abzulenken, fahren die beiden Damen heute dennoch zum Kinderschwimmen, allerdings mit Kinderwagen. Dort sollen heute wieder einmal Fotos geschossen werden. Als Zoey den Fotografen mit seiner Ausstattung dann erblickt, verweigert sie allerdings den Tauchgang und weint. Im Anschluss gehen sie noch einkaufen und dann geht’s heim.

Da Zoey im Kinderwagen einschläft, ist sie zu Hause wieder hellwach und so dauert es noch bis kurz nach zwei, bis sie ihren Mittagsschlaf fortsetzt. Ich bin heute ganztägig in einer Schulung und kann mittags nicht nach Hause. Nach einer Stunde ist der Mittagsschlaf wieder beendet.

Unsere Bestellung ist endlich geliefert worden. Im Paket sind zwei Paar Schuhe und zwei Puppenwägen. Der eine wird sogleich ausprobiert. Die Mädels gehen nachmittags auf den Spielplatz. Während dessen bekomme ich den Auftrag, in der Apotheke geeignete Medikamente zu besorgen.

Als ich dann nach Hause komme und meine Tochter erblicke, revoltiert mein Körper sofort. Unterbewusst bin ich so in Sorge. Diese Anspannung bleibt mir auch den gesamten Abend über erhalten. Der Aufbau des Puppenwagens auf Holz erübrigt sich leider. Eine entscheidende Schraube ist zu wenig, dafür gibt es ein anderes Exemplar zu viel. Und somit bleibt es bei dem einen Gefährt.

Es gibt dann gleich Abendessen. Die Prinzessin beschränkt sich größtenteils auf den Verzehr von Mozzarella. Während des anschließenden Telefonates mit Oma Hihi kuschelt sie abwechselnd mit Reńćka und mir. Freude aber hat sie am Tragen ihrer neuen Hausschuhe.

Der anschließende Fernsehabend verläuft so ruhig wie noch nie. Zoey sitzt eingemummelt auf der Couch und schaut, sabbernd, das Programm. Man merkt ihr an, dass sie nicht fit ist. Glasige Augen und ein warmes Köpfchen zeichnen sie heute Abend aus.

Den Abendbrei bekommt Malutka heute von Reńćka. Aber erst das Untermischen eines Fruchtzwerges animiert sie zum Verzehr. Im Anschluss gibt es die Medizin für die Nacht und wir schauen Zoeys neue Bücher an. Um zehn vor neun wird der Nachtschlaf für den Schlafmuffel eingeleitet. Reńćka bleibt heute gleich bei ihr, damit sie möglichst lange durchschläft.

Dies klappt auch in der ersten Viertelstunde. Dann weint die Kleine erstmals. Ich lege mich noch mit hin, dennoch zeichnet sich eine unruhige Nacht ab.

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