Die Nacht wird gegen vier unterbrochen. Renia sucht neue Sachen für Malutka heraus. Die Windel hat nicht gehalten. Dann kehrt wieder Ruhe ein und um kurz nach acht wecken mich die Frauen.

Während Renia ihren Kaffee trinkt, schauen Zoey und ich die Nachrichten aus der Welt. Es gibt wie üblich nur das eine Thema. Am meisten betrübt mich in diesem Jahr auch der Ostersegen. Ein leerer Petersplatz und der Papst spricht. Dieser Ort, der sonst mit tausenden Menschen gesäumt ist, ist einfach leer.

Dann starten auch wir in den Tag. Es gibt Kakao. Bei Frühstück besprechen wir den weiteren Tag. Zojkas Toniebox schenkt uns musikalische Untermalung. Um halb elf gehen die Mädels spazieren, ich kümmere mich um die Einkäufe.

Nach meiner Rückkehr hole ich die beiden aus dem Park ab. Zoey bekommt zum Mittagessen Bratkartoffeln und geht kurz nach eins schlafen. Als besonderes Highlight darf ich heute das Bad putzen. Wofür inzwischen alles so Zeit ist. Wenn ich schnell durchkomme, putze ich nachmittags gleich noch die Fenster mit. Bei Zoey ist dann nach zwanzig Minuten auch Ruhe im Zimmer und sie schläft.

Um 14:50 Uhr versuchen wir sie zu wecken. Nach der Verpflegung geht es wieder nach draußen. Heute sind wir schon um 15:55 Uhr unterwegs. Wir drehen erst eine Runde mit dem Laufrad, dann holen wir die Räder und fahren ins Landschaftsschutzgebiet Herzberge. Auf dem Weg dorthin halten wir an einem nur unzureichend abgesperrten Spielplatz, wo Zoey etwas buddelt. Hätte man uns dort erwischt, wären 20 Euro fällig geworden.

Dann passiert an einer Kreuzung das wohl Unvermeidliche. Renia bleibt mit dem Vorderrad in den Schienen hängen und stürzt. Sie hat Schürfwunden, eine kaputte Hose und der schon lädierte linke Arm tut wieder weh. Glücklicherweise bleibt Zoey – bis auf einen Schreck – unversehrt. Sie weint, weil Mama weint.

Dann geht es weiter in den Park. Dort wird geklettert und gerannt. Auch gibt es mit Elektrozäunen gesicherte Anlagen. Diese sind tatsächlich mit Strom bestückt, wie Zoey erfährt. Aber auch hier bleibt es bei einem kurzen Schreck. Die Uhr zeigt sechs und wir machen uns auf den Heimweg, dieses Mal unfallfrei.

Kurz nach 18:30 Uhr sind wir zurück und versorgen zunächst Renias Wunden. Nachdem die drei Pflaster angebracht sind, fällt auch Zoey ein, dass die zwei Pflaster haben möchte. Sie bekommt natürlich auch welche. Um 19:02 Uhr, nach dem Klatschen, gibt es Abendessen. Zoey ist begeistert, von Renias Żurek, was wiederum ihre Mutter begeistert.

Zum Abschluss des Essens telefonieren wir kurz mit Babcia, dann geht es für ein ausgiebiges Bad in die Wanne. Reńćka bereitet in der Küche noch weiteres Essen für morgen vor. Zojka liest derweil mit mir und dann auch alleine. Um 21:00 Uhr geht es ins Bett. Zoey verlangt nach meiner Abwesenheit, findet aber dennoch erst nach über einer halben Stunde in den Schlaf.

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