Es ist Freitag und damit der letzte Urlaubstag für mich. Renia muss wieder früher los und verlässt die Wohnung heute um 06:40 Uhr. Fünf Minuten später steht eine meckernde Zoey im Zimmer. Ich lasse sie heute einfach mal machen und siehe da, es dauert nicht lange, bis sie zu mir ins Bett und dann auf mich krabbelt und mit mir kuschelt. So liegen wir zehn Minuten.

Dann gibt es Kakao, ich ziehe sie um, wir schauen das Wimmelbuch an und begeben uns dann vor den Fernseher. Es folgt die übliche Kombination. Als sie dann Mascha schaut, bereite ich das Frühstück vor. Auf einmal lacht es exzessiv im Wohnzimmer. Mascha hat dem bösen Bären die Zunge rausgesteckt. Das fand sie lustig.

Nach dem Frühstück spielt Zojka eine halbe Stunde alleine, so dass ich alles fertig machen kann. Ich bin dann etwas unentschlossen, ob ich das Spiel unterbrechen soll. Renia kommuniziert immer die Regel „unterbrich‘ das Kind nicht beim Spielen“. Da ich aber noch einiges zu erledigen habe, muss ich dies tun. Wir steuern zunächst den HNO an. Wir müssen so weit weg parken, dass ich froh über das Laufrad im Auto bin. Auf dem Rückweg ist Zoey aber so unachtsam, dass ich ihr mit dem Entzug des Laufrads drohe. Sie sieht es cool und will auch noch den Helm mit abgeben. Dann holen wir die bestellte BluRay und zwei Hocker für Babcia beim DBL ab.

Auf dem Heimweg, es ist halb eins, fallen Zoey die Augen zu. Ich versuche, sie noch vom Mittagessen zu überzeugen, was aber nur sehr eingeschränkt gelingt. Also läuten wir den Mittagsschlaf ein, was aber eine halbe Stunde lang nicht klappt, weil Zoey sich wieder regeneriert hat und durchs Bett springt. Alle Ermahnungen nützen nichts mehr. Es ist mir bewusst, dass ich die Einschlafsituation heute selbst zu verantworten habe, dennoch fehlt mir die Geduld, um gelassen damit umzugehen. Die ständigen Tritte gegen meinen Arm und meinen Kopf veranlassen mich dazu, sie in ihr Bett zu legen. Nach zweiminütigem Schauspiel und dramatischen Rufen kommt sie zur mir ins Bett und kuschelt sich an mich. Ich sage ihr, dass sie, wenn sie nun ganz schnell ruhig ist und einschläft, ihr Laufrad wieder zurückbekommt. Um 13:45 Uhr schläft Malutka dann tief und fest.

Um 15:00 Uhr beginne ich damit, sie zu wecken. Eine Viertelstunde später ist es vollbracht. Das Wimmelbuch anschauen und den Rest vom Mittag ins Kind bekommen, passen dann nur bedingt zusammen. Renia ist kurz nach halb vier daheim. Wir packen zusammen und fahren mit Zwischenstopp bei einem anderen DBL zu Babcia. Dort gibt es die zweite Geburtstagstorte. Zoey dreht danach eine Runde mit dem Laufrad, während ich mich dem Aufbau weiterer Möbel widme. So können wir heute schon Abendbrot am neuen, schicken Tisch essen.

Dann dreht Zoey richtig auf und hat in ihrer Babcia ein optimales Publikum. Da wir den Film heute nicht mehr beginnen, wird der Inhalt der Verpackung aufs Intensivste geprüft. Die Sammelkarten von Anna, Elsa und Co. verzücken Malutka vollends. Kurz nach neun geht es unter die Dusche und zwanzig Minuten später ins Bett.

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