Es geht allmählich an die Substanz. Aber noch halten wir alle dem Druck Stand. Renia ist pünktlich zum Weckerklingeln im Schlafzimmer. Irgendwie trödelt sich dann die Zeit so weg. Aber so können wir noch gemeinsam Zoey wecken, bevor ich um acht Uhr zur Arbeit fahre.
Morgens gibt es Streit zwischen den Mädels, weil sich Zoey nicht anziehen möchte. Der Rest verläuft anscheinend ruhiger. Ich bin inzwischen nur noch in einer Beobachterrolle. Dank Videotelefonie sehe ich meine Frauen wenigstens ab und an.
Trotz totalem Lockdown gehen die Bauarbeiten in unserem Haus weiter. Als ich nach dem Feierabend dann vorbeischaue, sind schon richtige Fortschritte sichtbar. Dank des überreichten Bargeldes blicke ich zudem in zufriedene Gesichter.
Dann geht es nach Hause, wo ich im um halb acht ankomme. Es gibt Essen für mich. Zoey ist aufgedreht, was ich jedoch momentan nur schlecht abkann. Nach dem Essen hole ich noch ein Paket beim Nachbarn ab, was für die ungeduldige Zoey, die unbedingt in die Wanne will, zusätzliche Folter bedeutet. Die Frauen haben heute sprudelnden Badezusatz gekauft. Der soll natürlich schnell in die Wanne. Zoey kostet diesen sogleich. „Ich will Dir den Mund waschen“, klingt es dann durchs Bad. Ich lasse sie gewähren.
Nach der Milch geht es ins Bett. Es ist kurz nach neun Uhr.