Hoffen wir mal, dass gemäß der alten Fußballweisheit, lieber einmal 4:0 zu verlieren, als viermal 1:0 das Pech für die nächste Zeit verbraucht ist. Ein eigentlich harmonischer Tag endet im handwerklichen Fiasko. Renia kann darüber schmunzeln, mich nervt es gewaltig. Aber der Reihe nach.

Morgens schleiche ich mich aus dem Haus. Nach dem Kratzen der Scheibe geht es zur Arbeit. Zoey ist kurz nach mir wach, aber gut gelaunt als wir telefonieren. Mittags hole ich die Mädels vom Spielplatz ab. Zoey hat beim Buddeln einen Haustürschlüssel gefunden. Wir werden perspektivisch Aushänge machen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es zurück zur Arbeit. Um 17:30 Uhr bin ich wieder daheim. Eigentlich will ich noch schnell in den Baumarkt, mache aber den Fehler, die Heizung im Bad entlüften zu wollen. Dabei kommt mir das Auslassventil entgegen und in kürzester steht das Bad unter Wasser. Zoey quittiert dies mit einem Heulkrampf und auch mir unwohl dabei. Irgendwie bekomme ich das System wieder dicht und darf wischen ohne Ende.

Niedergeschlagen geht es zum Abendessen, eine Neuauflage von gestern Abend, nur heute halt zu dritt. Anschließend fahre ich in den Baumarkt, Dübel kaufen, die natürlich bei der ersten Probe noch zu lang sind, also müssen die Löcher noch länger gebohrt werden.

Gegen 20:00 Uhr geht es für Zoey ins Bett. Nach einigen Gesangeseinlagen schläft sie eine halb Stunde später ein. Zurück am Spiegelschrank will der linke Dübel nicht greifen. Also auf hier improvisiert werden. Um halb zehn hängt der Schrank an der Wand.

Zu all dem Unheil war meine Kitaplatz-Suche heute erfolglos und eine Klärung mit dem Abluftrohr für den Kamin konnte ich auch noch nicht erreichen. Stand jetzt muss man sich eine Verlängerung zuflexen. Es bleibt spannend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.