Ich gönne mir heute einen freien Tag und kann ausschlafen, zumindest theoretisch. Denn Reńćka krabbelt irgendwann gegen halb acht ins Bett. An erholsamen Schlaf ist da nicht mehr zu denken.

Kurz nach acht steht der Schlafmuffel auch im Schlafzimmer und klettert ins Bett. Der Morgen beginnt ganz ruhig. Ich kann so wenigstens in Ruhe aufwachen. Nach dem Brei gibt es auch gleich das Frühstück. Die Prinzessin lutscht ausgiebig an einer Brötchenhälfte mit Marmelade. Dies wird begleitet von „Lade, Lade, mehr“. Auch das Wort Dżem kann sie schon nachplappern.

Gegen 11:00 Uhr verlassen wir die Wohnung. Reńćka sitzt auf dem Beifahrersitz. Zuerst geht es zur Post. Dann zum Schuh- und anschließend zum Fahrradladen. Während ich nach einem bezahlbaren, für einen Kindersitz geeigneten, Fahrrad suche, verliebt sich Zoey in ein Dreirad. Zwar hat sie die Bedienung noch nicht begriffen, aber die Trennung fällt schwer. Als wir dann gehen, brüllt sie den ganzen Laden zusammen, weil sie halt noch nicht gehen möchte.

Als wir draußen sind, versucht sie immer wieder zurückzulaufen, so dass ich sie zum Auto trage. Sie brüllt weiterhin und kriegt sich erst als BAO fährt wieder ein. Weiter geht es zu IKEA, Regale kaufen. Dies wird schnell erledigt, so dass wir gegen 13:00 Uhr wieder daheim sind.

Malutka bekommt ihr Essen und soll um 13:35 Uhr mit dem Mittagsschlaf beginnen. Wie üblich erzählt und singt sie aber noch eine Weile.

Um die Zeit effektiv zu nutzen, fahre ich in den Baumarkt. Wir brauchen Schrauben, Dübel und eine Wasserwaage. Ich bin kurz nach 14:00 Uhr wieder daheim. Zoey ist gerade erst eingeschlafen.

Gegen drei holt jemand die Eintrittskarte fürs Auswärtsspiel in Leipzig ab. Zeitgleich erwacht unsere Tochter. Zum Aufwachen gibt es ein kurzes Telefonat mit Babcia.

Dann beginne ich damit, die gekauften Regale an die Wand zu bringen. Ich habe Zoeys ungeteilte Aufmerksamkeit. Speziell die großen Packungen mit den Schrauben und Dübeln verlocken zum Spielen. Nachdem die letzten Löcher in der Wand sind, verabschieden sich die Frauen und gehen einkaufen. Zojka möchte den Kinderwagen nicht verlassen und kommt Reńćka heute auf ein paar zusätzliche Schritte.

Das letzte Regal ist an der Wand, als die Beiden wieder zurück sind. Ich mache mich noch einmal mit dem Fahrrad auf den Weg, um unser Abendessen, einen Döner, Pommes, Salat und ein halbes Hähnchen abzuholen. Malutka widmet sich dann ganz und gar dem Hähnchen. Ab und an rutscht ein Pommes dazwischen.

Die bestellten Jacken entsprechen nicht Reńćkas Vorstellungen. Ich versuche es immer wieder, aber mir wird gesagt, dass ich keinerlei Kenntnis über ihren Geschmack habe, dabei sahen beide Jacken, angezogen, durchaus schick aus.

Wir beginnen anschließend mit unseren Fernsehabend. Kurz vor dem Fertig machen fürs Bett lobt Reńćka Zoey dafür, wie gnädig doch die Maus heute Abend zu uns war. Sie hat sich größtenteils alleine beschäftigt. Zoey hat da bereits unbemerkt die Couch koloriert und zeigt uns stolz die Flächen. Irgendwie ist es schon lustig.

Zähne putzen und das Umziehen verlaufen problemlos. Um 20:55 Uhr ist die zweite Dame des Hauses im Bettchen und hat wie üblich noch ein paar Sätze auf dem Herzen.

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