Die Nacht endet heute um kurz nach sieben Uhr. Zoey macht das Licht an und weckt mich freundlich. Wir kommen ruhig durch und entspannt durch den Morgen. Zur Begrüßung des Tages gibt es Kakao, zwei Folgen der „Möwenweg-Kinder“ und eine Folge einer polnischen Serie aus Renias Kindheit.

Zeitnah gibt es das Sonntagsfrühstück. Wir verabreden heute, dass wir nach dem Mittagessen zur Therme nach Templin fahren. Renia gibt grünes Licht. Um 10:30 Uhr geht es nach draußen. Wir treffen Viktoria und Mama und reden im wahrsten Sinne über Gott und die Welt. Mir fällt dabei auf, dass wir das Thema Taufe in den letzten Wochen vergessen haben. Dann drehen wir eine große Runde durch unsere Siedlung. Zoey ist nur unzureichend von den Pfützen fernzuhalten. Auf dem Rückweg schauen wir noch kurz auf dem Spielplatz vorbei.

Kurz nach 12:00 Uhr sind wir wieder daheim. Beim Müllplatz verabschiedet sich unser Nachbar ins Wochenende und rennt mit Tasche zur S-Bahn. Es bleibt zu hoffen, dass er die nächsten Tage woanders verbringt. Zurück daheim bekommt Zojka ihre Suppe. Der Nachbar aus der zweiten Etage klingelt, weil bei ihm Wasser vom Balkon tropft. Es kommt von unserem Nachbarn. Der arme Kerl hat es echt nicht einfach auf dieser Welt und kein gutes Karma. Des Wassers Herkunft lässt sich aktuell nicht eruieren.

Nach dem Essen packen wir. Zoey ist in einer gemischten Stimmung zwischen Müdigkeit und Vorfreude. Als wir bereit zur Abreise sind, fällt Renia auf, dass dort zwei Zecken auf dem Bett sitzen. Also suchen wir uns noch einmal ab, Zoey muss beruhigt werden und ich sauge noch einmal schnell durch. Um 13:20 Uhr starten wir dann endlich. Zoey schläft sogleich ein. Nach 80 Minuten sind wir vor Ort.

Sie wacht mit dem Wort „Schwimmbad“ auf. Die nächsten zweieinhalb Stunden sind Glückseligkeit pur. Malutka braucht ein bisschen Anlaufzeit, wird dann aber immer mutiger. Am Ende tollt sie dann schon beinahe alleine mit ihren Schwimmflügeln durchs Wasser. Es ist dann schwer, sie vom Gehen zu überzeugen. Zehn vor sechs fahren wir wieder heim. Zoeys Augen werden zeitnah schwer, aber Renia hält sie wach. In Vorfreude auf ihre Pommes zum Abendbrot bestellt sie auch „eine kleine Cola bitte“.

Als Babcia um sieben Uhr anruft, ist die Müdigkeit überwunden. Wir essen heute beim goldenen M unser Abendessen und füttern dabei ein paar freche Spatzen. Zu Hause dann gibt es noch die Milch und wir lesen in ihrem neuen Buch. Um 20:30 Uhr geht es heute ins Bett. Dennoch dauert es noch, bis sie einschläft.

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