In der Nacht zerrt der Sturm doll an unserem Haus. Es ist stellenweise so laut, dass ich mich darüber wundere, dass die Kinder überhaupt schlafen können. Ich tue mich schwer, na ja und Renia hat ja das Schlafen sowieso verlernt. In der Nacht muss ich kurz auf Olek aufpassen, bevor seine Flasche fertig ist und irgendwann morgens teilt Renia mit, dass sie mit der schon wachen Zoey runter geht. Olek schläft noch, braucht aber auch nicht lange, um aufzuwachen. Also gehts dann los.

Das große Kind ist heute in keinsterweise zu gebrauchen. Die Nachwirkungen des Faschingstages knallen nun so richtig durch. Ein Blick in den Garten verheisst dann nichts Gutes. Ein Gewächshaus hat sich aus der Verankerung gerissen, liegt auf dem Kopf und ist kaputt. Zudem haben sich Ziegel um die Belüftung gelöst. Das wird dann ein Auftrag an den Dachdecker und die Versicherung. Bei Renia ist die Laune dann passé. Immer wieder neue Baustellen kommen dazu. Also wird erstmal im Garten aufgeräumt. Ein kurzer Schnack mit den Nachbarn darf auch nicht fehlen.

Mittags fahren wir einkaufen. Da Zoey noch Bewegungsdrang hat, fahre ich mit ihr zum Fußball, in der Hoffnung, dass dort andere Kinder sind, was sich jedoch nicht erfüllt. Wenigstens ist ein Sandhügel da, auf welchem Malutka eine Sandscholle baut. Der 1. FCF gewinnt mit 2:0. Union hingegen vergeigt auch das dritte Spiel in Folge und verliert mit 1:0 in Bielefeld. Zurück daheim beginnt es wieder im Haus zu müffeln. Keiner weiß, warum, aber das wird die nächste Baustelle. Die Laune bei der Regierung ist inzwischen verständlicherweise im Minusbereich angekommen.

Zum Abendessen gibt es leckere, selbstgemachte Pizza. Nach dem Abendessen geht es noch einmal kurz in die Wanne. Zoey stellt heute fest, dass sie mit ausgesteckten Armen schon so lang wie die Wanne ist. Wann ist das Kind nur so groß geworden?! Zum Abschluss kommt noch Olek dazu und nunmehr können beide Kinder in die Nacht entlassen werden. Zum Glück kommt diese ohne Sturm daher.

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