Ich gebe zu, dass ich heute den Tag über bockig bin. Diese Pauschalkritik hinsichtlich meiner Feststellung, dass es mich stresst, morgens beide Kinder in die Kita bringen zu müssen, finde ich doch reichlich unangebracht und unhöflich, zumal hier gar nicht verglichen werden kann. Ich bin nun wirklich der letzte, der irgendwie absichtlich trödelt. Vielmehr bin ich derjenige, der überall das Licht ausschaltet. So.
Wir sind dann am Vormittag auf dem Spielplatz im Kleistpark und gegen halb eins zurück. Nach dem Mittag geht es ins Bett. Der Rest macht, was er so machen will (TV, schlafen, Keller). Für den Nachmittag entscheiden wir spontan, nach Kunice zu fahren. Ich gebe zu, es falsch verstanden zu haben, weil Renia schon vormittags hinwollte.
Im Kinderland zeigt Olek mal wieder, dass er manchmal ein echter Angsthase ist. Eigentlich kennt er den Laden ja, aber vermutlich der Krach und die Geräusche bereiten ihm Unbehagen. Also ist Renia mit ihm im Bereich für die Kleinen, wo er aber auch noch genug Quatsch machen kann. Unter anderem bewirft er die Geburtstagstafel mit Bällen. Ansonsten ist die Stunde heute okay. Man kann es wieder machen. Das passt schon.
Dann geht es heim. Es gibt entsprechend später Abendessen. Beide Kinder mampfen mit großer Freude ihre Nudeln mit Bolognese. Um halb acht sollen beide dann ins Bett. Zoey möchte wieder alleine einschlafen, was jedoch nicht klappt und so liegt sie bald neben Renia und ich bei Olek. Wenn andere Kinder nach so einem Tag müde ins Bett fallen, haben unsere noch richtig Reserven. Auch gut zu wissen.