Kurz nach 07:00 Uhr bin ich zum wiederholten Mal wach und so richtig kann ich auch nicht wieder einschlafen. Vermutlich bin ich schon wieder im Arbeitsmodus angelangt. Glücklicherweise ist auch Zoey kurz nach 08:00 Uhr wach und ich kann aufstehen.

Der Blick auf den Wetterbericht verrät, dass wir unsere Außenaktivitäten auf den Vormittag legen sollten. Daher entscheiden wir uns für ein Fußballspiel in der Spandauer Wilhelmstadt. Gleich nach dem Frühstück starten wir, um dennoch etwas zu spät zu kommen.

Der Spielort heute liegt idyllisch an der Havel und bietet auch die Möglichkeit, sich mit Kinderwagen halbwegs uneingeschränkt zu bewegen. Da es auf der Fahrt zu lauten Unmutsbekundungen, aufgrund des Verbotes in die Jacke zu beißen, kommt, schläft die Prinzessin erst vor Ort im Kinderwagen ein, so dass Reńćka zunächst mit ihr draußen bleibt. Vielen Dank dafür! Der Schlafmuffel schläft dann und muss aufgeweckt werden. Dann bekommt sie ein Viertel von meinem Brötchen und schaut das Spiel aus dem Kinderwagen heraus. Nach der Halbzeitpause ziehen wir sie um und stecken sie in ihren Krabbelanzug. Leider setzt auch in der dieser Woche der Regen ein und es wird alsbald ungemütlich, so dass Zoey schnell meckrig wird, weil sie einfach kalte Finger hat. Dennoch erleben wir heute den Abpfiff im Stadion.

Auf dem Rückweg kommt dann wieder der Quengelzwerg heraus und versucht, seinen Willen durchzusetzen. Um 13:45 Uhr sind wir zu Hause und verköstigen die kleine Maus auch zeitnah. Kurz nach 14:30 Uhr liegt sie im Bett, muss sich aber auch heute erst in den Schlaf meckern. Ab halb fünf versucht Reńćka den Schlafmuffel zu wecken, was anfangs nicht gelingt. Mit Unterstützung von Alexa und mir schaffen wir es aber. Sie ist gut drauf.

Nach dem Nachmittagsobst gehen wir noch einmal raus und kurz einkaufen. Zum Glück ist heute noch geöffnet und so muss ich morgen nicht hungrig auf Arbeit sitzen. Die Abendrunde kürzen wir aufgrund des strömenden Regens ein. Der Himmel weint mit uns. Die Stimmung hier zu Hause ist mehr als getrübt, dass ich morgen wieder arbeiten muss. Es fließt auch die eine oder andere Träne, aber wenigstens ich muss stark sein. Es stehen wichtige Aufgaben vor uns und diese erfordern viel Kraft.

Reńćka bereitet unser Abendessen vor und Zoey krabbelt in der Küche umher. Ich habe ein paar freie Minuten. Der Abend verläuft dann ruhig. Es wird noch ein wenig gespielt, ferngesehen und nach der Tagesschau gibt es den abendlichen Brei. Bereits um zwanzig vor neun liegt die Maus an Mamas Brust und weitere zwanzig Minuten später – ohne zu murren – im eigenen Bett. Sie verpasst dadurch ein paar weiße Flocken, die Petrus abends noch nach Berlin geschickt hat.

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