Die beiden Damen sind heute Morgen schon wach. Ich bin ein wenig später dran, habe aber heute keine wichtigen Termine und so kann ich etwas trödeln und mit Malutka Skyr frühstücken.
Zoey ist heute Morgen extrem anhänglich und möchte eigentlich permanent an die Brust. Dies bringt Reńćka an die Grenzen. Erst als sie unterwegs sind, entspannt sie die Situation. Sie erledigen erst die Einkäufe und dann geht’s auf den Spielplatz.
Als sie kurz nach 12:00 Uhr zu Hause sind, schläft Zoey beinahe auf Reńćkas Arm ein. Reńćka erzählt mir, dass Zoey im Laufe des Vormittags überhaupt nicht laufen wollte. Erst als ich dann zu Hause bin, wagt sie wieder ein paar Schritte und hat große Freude daran.
Das Mittagessen ist schon im Bäuchlein verschwunden und das Kind giert endgültig nach dem Mittagsschlaf. Daher gibt es nur noch eine frische Windel und dann geht’s ins Bett.
In einer kurzen, geistigen Pause auf Arbeit lese ich einen Artikel über das Verhalten im Falle einer Vergiftung auf eltern.de. Die wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass ich die Nummer des Giftnotrufs im Handy abspeichere und mich belese (https://giftnotruf.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/ohne_AZ/m_cc05/giftnotruf/pdf/Giftnotruf-Berlin-Info.pdf).
Nach etwas mehr als zwei Stunden versucht Rencka, den Schlafmuffel zu wecken, was anfangs nicht gelingt. Erst als Musik ins Spiel kommt, springt Zoey auf, ist wach und tanzt.
Als ich später anrufe, ist weiterhin alles ruhig. Wir sprechen die weitere Planung ab und verabreden uns für den Spielplatz.
Kurz nachdem ich auf dem Spielplatz ankomme, machen wir uns auf den Heimweg. Zoey hat keine Lust, selbst zu laufen und möchte gefahren werden. Punkt 18:00 Uhr sind wir zu Hause.
Wir räumen die Einkäufe weg und beginnen mit den Vorbereitungen fürs Abendessen. Heute gibt es Nudeln, Salat und Nürnberger Würstchen. Dies ist auch nach Malutkas Geschmack. Vom Salat schmeckt ihr heute besonders der Mozzarella.
Dann steht gemeinschaftliche Erholung auf der Agenda. Wir schauen Fernsehen. Interessanterweise zeigt unsere Maus besonders viel Interesse an den Werbepausen, das reguläre Programm interessiert die nur beiläufig. Ich versuche, noch ein paar Unterlagen wegzuheften, muss aber immer wieder die Angriffe Zoeys auf die Aktenordner abwehren.
Um halb neun gibt es den Abendbrei. Während Reńćka duschen ist, reflektiere ich meine Laune. Weil es mir heute nicht gut geht, bin ich auch nicht so geduldig mit Zoey und reagiere zu streng, was mir kurz darauf doll Leid tut. Zum Abschluss des Tages gibt es noch eine neue Windel und um neun liegt der Muffel im Bett.
Anfangs klappt es prima mit dem Schlafen, nach einer halben Stunde ist aber noch einmal Gemecker vernehmbar. Um kurz vor halb elf wirft die Rückkehr unseres Nachbars die Frage auf, wie ein einzelner Mensch so rumpoltern kann.