Es ist 07:42 Uhr als ich heute hochschrecke. Im Schlafzimmer ist noch alles ruhig, so dass ich meine beiden Frauen wecke. Die Nacht war voller Unruhe, weil Malutka ständig weinte. Als diese dann endlich wieder schläft, ist Reńćka wach. Da heute wieder ein Besuch in der Musikschule bevorsteht, müssen meine beiden Frauen pünktlich um zehn vor neun bei Pani Jola sein. Somit ist etwas Beeilung angesagt. Dennoch genießen wir das Aufstehen in Ruhe.

Auch heute ist Malutka wieder alleine bei Pani Jola. In der Musikschule zeigt sie zunächst die übliche Scheu, bis das Musizieren beginnt und sie auftaut. Da dieser Termin auch durch andere Tagesmütter genutzt wird, sind genügend Kinder für den Austausch da.

Zum Mittagessen gibt es heute Selleriesuppe, welche unsere Tochter tatsächlich ist. Ich bin immer davon angetan, welche Geschmäcker dieses Kind vereint. Dies hat sie auf jeden Fall von ihrer Mutter. Auch der Mittagsschlaf funktioniert heute wieder ohne Probleme. Wie gestern muss sie Pani Jola dann nach zwei Stunden aufwecken. Als sie Reńćka abholt, sitzt sie mit Pani Jola da und erzählt in mit ihren Worten sehr ausschweifend, was sie alles so in den Büchern sieht.

Reńćka will eigentlich mit Zoey unten warten, bis Mała Kasia kommt, aber unsere Tochter hat daran kein Interesse und führt sich auf, wie die Axt im Walde. Als ich mir das kurze Video von ihrem Auftritt anschaue, muss ich mir die Ohren zu halten, weil Zoey so laut brüllt. Als wir dann kurz nach drei telefonieren, hat sich die Situation aber wieder beruhigt. Reńćka bietet Zoey eine Folge Mascha an und bringt die Meckerei zum Verstummen.

Um 15:30 Uhr kommt dann Kasia. Sie hat für Zojka ein Buch mitgebracht. Unsere Tochter marschiert dann gleich in ihr Zimmer, um Kasia stolz auch ihre anderen Bücher zu zeigen. Die Drei machen sich gegen vier auf den Weg nach draußen. Sie sind erst spazieren und zeigen der Maus, was man alles so mit dem Herbstlaub veranstalten kann. Das Laub nach oben werfen und darunter Stehen bleiben gefällt ihr am besten. Ich mache mich um kurz nach fünf auf den Heimweg. Es wird die große Runde, um dem Rücken noch etwas Gutes zu tun.

Meine Runde beende ich auf dem Spielplatz. Dort kann man heute vor Kindern und Eltern kaum einen Schritt machen. Als ich irgendwann meine Tochter gefunden habe, ist zumindest bei mir die Freude groß. Wir wippen und schaukeln. Dazu ist die kleine Ronja auf Zoeys Puppenwagen fixiert und möchte diese vor dem Heimweg auch nicht abgeben. Zoey betrachtet dies entspannt und lässt sie gewähren. Die Aufregung kann sie nicht nachvollziehen.

Kurz nach halb sechs machen auch wir uns auf den Heimweg. Die Mädels haben schon nach Kasias Ankunft gegessen, so dass ich heute alleine essen muss. Aber ich bin in Gesellschaft. Malutka knabbert derweil irgendwelche Maisringe und malt mit Reńćka und Kasia. Dann geht es in die Badewanne und wir abschieden Kasia.

Um 19:00 Uhr starten wir in den Fernsehabend. Zoey klettert die ganze Zeit auf mir herum und kuschelt. Als Belohnung bekomme ich noch eine Nackenmassage. Am Abendbrei zeigt die Prinzessin heute keinerlei Interesse. Reńćka und ich versuchen beide unser Glück, jedoch ohne Erfolg. Während wir sie fürs Bett fertig machen, ruft noch Oma Hihi an. Sie ist stark erkältet und benötigt etwas Zuspruch. Um 20:30 Uhr liegt der Schlafmuffel an der Brust und trinkt. Es dauert allerdings wieder eine gute halbe Stunde, bis die einschläft.

Hoffen wir, dass aller guten Dinge drei sind und endlich mal wieder eine ruhigere Nacht folgt.

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