Ab 08:00 Uhr ist heute Tag der offenen Tür. So weckt man die Leute. Bei mir funktioniert es prima. Als ich ins Schlafzimmer komme, albern die Mädels gerade miteinander herum.

Zoey möchte unbedingt wieder an die Brust, obwohl es gerade zehn Minuten her ist, dass sie zuletzt gestillt wurde.

Während Reńćka ihren Kaffee trinkt und ich versuche, die ausgefallene Energie im Körper zusammenzusammeln, ist Zoey im Wäsche-Paradies unterwegs. Ich mache den Fehler und lege vor der Dusche bereits meine Sachen aufs Bett, was wiederum dazu führt, dass Malutka mit meiner Boxershorts eine Ankleidesession veranstaltet.

Als ich dann frisch geduscht und angezogen bin, kommt Zoey zum Kuscheln vorbei. Dies geschieht nicht ohne Hintergedanken, denn die Nase juckt und die kann man prima an Papa sauber reiben.

Um 10:45 Uhr starten wir zu dritt auf die Morgenrunde. Reńćka hat einen steifen Hals, mir kratzt der Hals und die üblichen Symptome sind auch vorhanden, so dass wir nur auf den Spielplatz an der Laube laufen. Dort kommen wir bei angenehmen Temperaturen gegen 11:30 Uhr an. Wir sind in der Summe heute Vormittag knapp zwei Stunden lang unterwegs.

Zu Hause gibt es dann nur noch Mittagessen für den Zwerg und um 13:20 Uhr treten die Mädels ihren verdienten Mittagsschlaf an.

Nach dem Mittagsschlaf messen und wiegen wir unser Kind. Reńćka ist mit ihrem Ergebnis auf der Waage nicht einverstanden. Zoeys Zuwächse sind aber in Ordnung. Die kleine Maus bringt bei nunmehr 79 Zentimeter Körpergröße 10,2kg auf die Waage. Der Kopfumfang beträgt 45 Zentimeter (ohne Hörnchen).

Dann gibt es Obst und um 16:35 Uhr machen wir uns erneut auf den Weg. Oma Hihi meldet sich und teilt mit, dass sie gut an der Ostsee angekommen ist. Wir spazieren in Ruhe zum Spielplatz am Anton-Saefkow-Platz, der heute richtig gut besucht ist.

Zur Belohnung gibt es danach noch ein Eis und es gelingt mir heute zweimal den Impuls meiner Tochter zu unterdrücken, die Spitze ihrer Waffel zuerst abzubeißen, was eine große Schweinerei verhindert. Die Reste der Waffeln bekommen die Spatzen, so ist zumindest der Plan. Allerdings sind die Dinger auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren, denn es kommt niemand aus der Sippe vorbei. Die beiden Spatzen in der Nähe schauen und kosten kurz und sind dann endgültig verschwunden.

Wir sind kurz vor sechs Uhr wieder daheim und widmen uns der Vorbereitung des Abendessens. Zoey und ich sind im Wohnzimmer zugange. Ich versuche, mit ihrer Unterstützung, weitere Unterlagen wegzuheften und irgendwie Geld für die Stühle, die am übernächsten Dienstag geliefert werden, zusammenzusammeln. Beim Abendessen dann gibt es heute keine Experimente und die Maus beschränkt sich auf trockenes Brot.

Unsere Couch wird inzwischen solide erklommen, wenn die Müdigkeit keinen Strich durch die Rechnung macht. Aber genau diese lässt Zoey heute allmählich unruhig werden, so dass das Füttern des Abendbreis zur Herausforderung wird. Erst will sie gar nicht, dann holpert es doch mächtig gewaltig. Mit etwas Geduld schaffen wir fast das ganze Schüsselchen.

Dann ist Feierabend. Malutka bekommt eine frische Windel und einen neuen Body; dann geht’s gegen 21:00 Uhr im Bett. Zehn Minuten später schläft der Schlafmuffel tief und fest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.