Heute ist um 08:00 Uhr die Nacht zu Ende. Reńćka und Zoey kommen zu mir. Leider kann ich mich nicht schnell genug unter der Decke verstecken, so dass die beiden auch wissen, dass ich wach bin. Die Mädels marschieren dann auch gleich raus in den Garten. Während Reńćka ihren Kaffee zubereitet, läuft Malutka eigenständig zum Trampolin im hinteren Teil des Gartens, klettert die unpraktische Treppe hinauf und ist dann drin.

Reńćka bekommt fast einen Herzinfarkt, während ich, nun endlich dem Bett entstiegen, fortan an Zoeys Seite weile. Interessanterweise mag sie das Trampolin aber für sich alleine haben, während es ihr im Beisein anderer Kinder Unbehagen bereitet.

Im Nachgang wird gefrühstückt, so dass wir bereits um 10:30 Uhr abreisebereit sind und noch vor 11:00 Uhr den Strand erreichen. Zoey meidet das Wasser heute. Erst als ich mich mit ihr vorne ans Meer setze und versuche, ihr die maximale Sicherheit zu suggerieren, wird sie entspannter.

Malutka ist heute die meiste Zeit ohne Windel am Strand unterwegs. Aufgrund der Sonne gibt es aber ein Oberteil. Dennoch wird sie ein wenig braun. Auch wir fassen die volle Sonne ab, so dass es – bevor wir aufbrechen – schon fast ein wenig schummrig im Kopf wird.

Der Rückweg durch den Wald bietet daher an eine willkommene Abkühlung. Malutka schläft bereits nach wenigen Metern ein. Und so gehen wir wie gestern vor. Nach unserer Rückkehr geht die Zwergin gleich ins Bett und setzt ihren Mittagsschlaf fort. 

Gegen 15:00 Uhr wacht der Schlafmuffel wieder auf. Sie ist gut gelaunt und verkuschelt. Sie bekommt dann ihr Mittagessen und wir holen unsere Wäsche aus der Maschine ab.

Dann machen wir uns wieder auf den Weg zum Strand. Dieses Mal nutzen wir das Auto, um etwas Zeit zu sparen. Hier ist es inzwischen leer, so dass wir ein lauschiges Plätzchen finden. Leider hat Zoey noch immer nicht ihren Frieden mit dem Meer und den Wellen gemacht, so dass sie – selbst auf meinem Arm – wimmernde Laute von sich gibt, als wir ins Wasser laufen. Auch in meiner Nähe buddeln möchte sie nicht. Und so muss ich wieder alleine graben; so viel zum Thema „nun kann ich endlich wieder meine infantile Seite herauskehren“.

Um halb sieben packen wir zusammen und fahren anschließend noch schnell zum Einkaufen. Als wir zurück zur Unterkunft kommen, ist hier eine Menge los, so dass sich auch Zoey gleich wieder ins Getümmel stürzt.

Dann ist aber Schluss. Es gibt Abendessen und im Anschluss stecken wir die Maus in die Badewanne. Gegen 20:30 Uhr gibt es den Abendbrei. Der Schlafmuffel ist heute um 21:00 Uhr im Bett und schläft auch gleich ein. So kommen wir in den Genuss eines Abend-Bieres.

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