Der Morgen beginnt um 07:00 Uhr. Heute ist der 08. Mai, der 75. Tag der Befreiung und Zoeys 25. Monat auf dieser Welt ist vollendet. Zur Feier des Tages ist heute in Berlin ein Feiertag, wodurch wir heute frei haben.

Zoey beginnt den Tag mit Kakao und einer großen Portion Masza. Während ich die Küche aufräume, stellt Renia fest, dass Zojka Ausschlag an den Beinen hat. Die Sache muss beobachtet werden. Nach dem Telefonat mit Babcia bekommt Zoey ihren Brei, warum auch immer, da wir gleich anschließend gemeinsam frühstücken.

Renia telefoniert dann mit ihrer Kollegin und stimmt einen Termin für den heutigen Nachmittag ab. Wir haben noch Sachen von ihr im Keller und diese sollen abgeholt werden. Zoey spielt derweil mit Mundschutz und bindet diesen Puppe Emma um. Auch sie läuft kurze Zeit damit umher.

Kurz nach elf geht es mit Fahrrad zur Laube. Dort sind Stella und Oma, so dass Zojka jemanden zum Spielen hat. Die Mädels machen das gut, auch wenn an Abstand nicht zu denken ist. Kurz nach zwölf geht es nach Hause. Zoey, trotzdem sie doll müde ist, will aber noch nicht los und bockt. Wir setzen uns durch und schon rollt der Express heimwärts.

Kurz bevor wir zu Hause ankommen, treffen wir Renias Freundin Magda, die auch mit Fahrrad unterwegs ist. Wir lassen die Beiden ein wenig schnattern und laufen schon heim. Oben gibt es dann noch Mittagessen und um 13:10 Uhr liegt Madame im Bett und schläft fünf Minuten später.

Ich nutze die Zeit, um Zoeys Dreirad zu reparieren, ihr Laufrad umzubauen und meinen Fahrradständer zu befestigen. Dann geht es wieder nach oben und um 14:30 Uhr wir der Schlafmuffel geweckt. Wie üblich, fallen die Augen immer wieder zu und sie ist verkuschelt. Nachdem das Kind reichhaltig verpflegt ist, drehe ich eine Runde mit dem Rad. Die anderthalb Stunden und 25 km tun dem Körper gut. Der Muskelkater morgen wird um so schmerzhafter sein.

Als ich wieder zurück bin, kommen auch die Frauen gerade vom Spielplatz. Renias Kollegin hat ihre Sachen bereits abgeholt und so begleiten mich die Beiden zum Abendessen-Kauf. Während wir auf unser Essen warten, entdecke ich eine interessante Konstruktion, die es vielleicht doch ermöglicht, einen Kindersitz auf mein Fahrrad zu bauen. Nach unserer Rückkehr wird gleich gegessen. Shawarma für die Eltern, Pommes fürs Kind. So weit lautet die Theorie. In der Praxis schnappt sich dann Zoey irgendwann die Shawarmas und mampft glücklich vor sich hin. So kommt auch alles Gemüse ins Kind. Wir sind doch überrascht.

Um 19:00 Uhr wird geklatscht. Ich beginne, weitere Stoffe für Masken zuzuschneiden und die Mädels lesen. Da heute nur in Berlin Feiertag ist, kommt sogar Renias Serie, während derer Zoey ihre Milch bekommt. Dann machen wir sich bettfertig und um neun Uhr liegt der Schlafmuffel im Bett.

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