Meine Nacht ist unruhig. Ich kann ewig nicht einschlafen, weil ich die Verhandlungen für unser Haus im Hinterkopf permanent durchspiele. Als der Morgen dann endlich da ist, bin ich kaputt.
Wir starten um 07:00 Uhr mit der üblichen Routine, beeilen uns aber gleich, um pünktlich zu kommen. Dennoch sind wir nach dem Frühstück in der Summe zwei Minuten zu spät dran, als wir um 08:40 Uhr aufbrechen.
Mit zweiminütiger Verspätung kommen wir in FFO an. Maklerin, Eigentümer und Sachverständiger warten bereits auf uns. Im Nachbarhaus wohnen Babyzwillinge. Perspektivisch könnten das Freude für unsere Zojka werden. Es folgt die nächste Begehung. Und auch wenn es heute nun doch noch nicht zu finalen Verhandlungen kommt, erhalten wir weitere Einblicke für unser Haus. Zoey ist gut drauf, schnappt sich irgendwann die Maklerin und lässt diese nicht mehr los. Ab und an möchte sie dann auch von Renia oder mir auf den Arm genommen werden.
Die zwei Stunden vergehen wie im Fluge. Um kurz nach zwölf verabschieden sich alle Parteien. Wir fahren einkaufen und besorgen eine Schultüte. Anschließend fahren wir nach Polen rüber. Leider haben wir nicht bedacht, dass aufgrund des Feiertages die meisten Läden geschlossen sind. So gibt es nur Mittagessen bei McD, wo Zoey einen kompletten Cheeseburger verputzt. Auf der Fahrt singt sie dann ein Geburtstagsständchen für Mira; zwei Tage zu spät, aber immerhin. Als ich dann beim Kantor etwas Geld tausche und zum Auto zurückkomme, ist Zoey bereits eingeschlafen. Das hatten wir so auch noch nicht.
Bis wir wieder zu Hause sind, schlummert sie. Wir ziehen uns dann nur um, machen das Geschenk fertig und starten zur Einschulungsfeier von PanMs Sohn. Zwar sind wir mit ordentlicher Verspätung vor Ort, aber man freut sich über uns. Zojka fremdelt zunächst ordentlich, findet dann aber schnell ins Spiel mit den anderen Kindern.
Kurz nach sieben Uhr machen wir uns auf den Heimweg, denn wir müssen noch einkaufen. Die To(rt)ur durch den Wedding ist wieder eine Bestätigung dafür, dass wir Berlin verlassen möchten. Wir sind dann um Punkt acht wieder daheim. Zoey spaziert noch einmal zum Rasensprenger der Nachbarn. Ich schleppe die Einkäufe hoch.
Da es Zoey dann zu langweilig ist, die Treppe nach oben zu laufen, hopst sie einfach. Dann gibt es noch ein kleines Abendessen und wir machen Madame bettfertig. Beim Zähneputzen gibt es noch mal Ärger, weil sie die Toilette mit putzt. Um 21:10 Uhr gibt es dann aber keinerlei Gegenwehr mehr als das Licht ausgemacht wird.