Meine liebe Tochter, wenn Du das irgendwann mal liest… das heute war einer der schwersten Momente im meinem Leben. Es war alles verwirrend. Nach einer ruhigen Nacht starten wir harmonisch in den Morgen. Alles klappt prima. Du läufst freudig zur Kita und die Feuertreppe hoch, um dann, als Du Deine Erzieherin siehst, nicht hinein zu wollen. Die kommenden Minuten zerreißen mir fast das Herz, aber ich lasse Dich mit Deinem Schreien zurück in der Kita. Zum Glück erzählt mir Sandra im Nachgang, dass Du Dich nach fünf Minuten wieder beruhigt hast, aber Tränen flossen auch bei mir.
Als ich Zojka dann wieder abhole, ist wieder alles gut. Die Arbeit fällt momentan schwer, weil ich eigentlich lieber daheim sein möchte. Erst um kurz nach fünf sind wir wieder vereint. Die Familie ist im Garten, die Damen verabschieden sich aber zeitnah nach drinnen, weil Baby und Puppe versorgt werden müssen. Das zieht sich bis zum Abendessen.
Für Olek geht es unter großem Geschrei in die Badewanne. Kurz nach halb acht sind wir alle im Bett. Zoey fällt ein, dass sie noch ein großes Geschäft erledigen muss, bei ihrer Rückkehr weckt sie dann ihren Bruder wieder auf, der auf einmal großen Hunger hat und seine Flasche bekommt. Um acht Uhr schläft die Große dann ein, Olek folgt zeitnah.