Der Plan mit dem Bettenwechsel geht auf. Ich kann in Ruhe schon morgens eine Stunde arbeiten, ohne die Frauen zu wecken. Dann gibt es Frühstück. Zoey kämpft noch, die Augen aufzumachen.

Irgendwie ist dann eine weitere Stunde rum, bevor wir starten; um 08:30 Uhr geht es los. Dank der Ferien in Berlin kommen wir zügig durch die Stadt. Erst bringen wir Zoey zu Jola; dann bringe ich Renia zu uns. Um 09:41 Uhr bin ich auf Arbeit.

Der Tag vergeht wie im Fluge. Renia kämpft sich erfolgreich zum Einkaufen. Trotz des immer noch stetigen Übergebens wird es wohl besser. Unsere Finanzierung wurde bestätigt. Nächste Woche Freitag können wir zum Notar.

Um halb vier holen wir Zoey ab. Jola erzählt, dass sie gut geschlafen hat, trotzdem die beiden Kleinen zu viel Krach gemacht haben. Eigentlich möchte sie dann auch gar nicht runter, um nachmittags endlich mal in Ruhe spielen zu können.

Auf dem Rückweg hole ich noch die Sachen, die Renia nicht tragen konnte und um 16:30 Uhr sind wir bei Babcia. Ich verabschiede mich ins Homeoffice. Zoey intoniert minutenlang „kommt ein Flugzeug geflogen“ zur Melodie von „kommt ein Vogel geflogen“. Dies hört man bis zu mir oben.

Um halb sieben gibt es Abendessen. Anschließend drehen wir noch eine Runde mit dem Laufrad. Mein Körper sendet mir wieder Stress-Symptome, aber ich werde weiterkämpfen. Zurück zu Hause wird noch ein wenig gespielt, bevor wir die Motte bettfertig machen. Im Übermut wirft sie ihre Zahnbürste in Renias Spuckeimer.

Der anschließende Ärger für sie endet im Wutanfall. Diesen moderieren wir innerhalb von zehn Minuten. Zoey lauscht dann ganz ruhig, als ihr die Geschichte der Biene Nimmersatt vorlese. Um 20:45 Uhr wird das Schlafen eingeläutet.

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