Ich versuche, ab sechs Uhr ins Homeoffice zu starten. Dies scheitert zunächst an der Technik. Nach einer Dreiviertelstunde klappt es dann aber. Renia kommt gegen halb acht zu mir, Zoey wecken wir, bevor sie zum Frauenarzt geht. Ich versuche es dann gar nicht erst, weiter zu arbeiten, sondern kümmere mich um unsere Tochter.
Um halb elf kommt Renia weinend nach Hause. Sie muss sofort ins Krankenhaus, wenn sie beim Frauenarzt fertig ist. Nummer zwei drückt auf den Gebärmutterhals und forciert damit eine vorzeitige Öffnung. Um kurz die zwölf sind wir im Krankenhaus. Eigentlich dürfen Zoey und ich aufgrund der Pandemie dort nicht sein, aber wir verharren, bis man uns rausschmeißt.
Renia muss nach einer Untersuchung, zu welcher ihr ein Ring eingesetzt wird noch zwei bis drei Tage im Krankenhaus bleiben. Wir entscheiden uns daher, Babcia um Unterstützung zu bitten und fahren zu ihr. Auf dem Weg dorthin holen wir noch den bestellten Schlitten ab. Nun fehlen nur noch Schnee und Renia.
Bei Babcia gibt es zwei Stullen fürs tapfere Kind, mit dem Mittagsschlaf will es aber nicht klappen. Also wird gespielt, während ich noch etwas arbeite. Sie ist in guten Händen. Nachdem die Einkäufe erledigt sind, gibt es Abendessen und wir gehen eine Runde spazieren. Nach einer kurzen Wegstrecke gesellt sich eine Katze zu uns. Diese hofiert uns und flitzt immer wieder um Zoey herum. Das animiert die Prinzessin zum Laufen.
Nach unserer Rückkehr telefonieren wir noch mit Renia und um 20:30 Uhr liegen wir im Bett. Zojka schläft bereits fünf Minuten später tief und fest.