Ich liege seit kurz nach 23:00 Uhr im Bett und kann wieder nicht einschlafen. Meine beiden Frauen schlafen. So genieße ich die Ruhe der letzten Stunde des Tages. Während Reńćka tief schläft, träumt Zoey und dies mit so süßen Geräuschen, dass ich lächeln muss.

Morgens ist dann alles wie immer. Madame turnt durchs Bett und spielt mit ihren Plüschtieren. Da wir heute Morgen keinen Zeitdruck haben, starten wir in Ruhe in den Tag. Zoey bekommt während unseres Frühstücks eine Maisstange und ein Stück Kruste vom Brot, welche intensiv angesabbert und im Wohnzimmer verteilt wird. Danach möchte sie aber auch nicht mehr alleine sein und bis zur Morgenrunde meckert die Kleine kontinuierlich. Als wir kurz nach elf starten, ist es angenehm kalt. Zoey nörgelt noch fünf Minuten vor sich hin, dann ist Ruhe. Aber nur kurz, da die Prinzessin abermals träumt und dies akustisch begleitet. Kurz bevor wir im Volkspark Friedrichshain ankommen, wird wieder gemeckert. Malutka ist aufgewacht und Mama oder Papa sind nicht zu sehen. Mit dem Aufklappen der Kinderwagenabdeckung verstummt der Protest beinahe sofort und ich sehe ein Lächeln über Zoeys Lippen huschen. Anschließend spazieren wir durch den Park und genießen die Sonne.

Wintersonne

Dann geht es über das Gelände des Krankenhauses zum HNO, wo wir eine Überweisung holen. Da dies aufgrund der langen Schlange mehr Zeit beansprucht als geplant, nehmen wir für den Rückweg die Tram, was natürlich in Zoeys Sinne ist, da sie nach wie vor ein großer Fan der Straßenbahn ist. Um 13:00 Uhr sind wir wieder daheim. Dort gibt es alsbald Mittagessen (Tomatensuppe mit Fleisch). Bevor Madame dann ins Bett geht, kappeln wir noch ein wenig und albern rum. Dies führt im Nachhinein leider dazu, dass die Maus ein wenig vom Essen ausspuckt. Nachdem alle „Schäden“ beseitigt sind, schläft sie schnell ein.

Ich schleiche mich kurz vor 15:00 Uhr aus der Wohnung, um zur Physiotherapie gehen. Als ich zurückkomme, wecken wir die Prinzessin auf. Dann widme ich mich dem Anbau von Reńćkas Regalen in der Küche. Während dessen gibt es wieder interessante Beobachtungen. Die Prinzessin krabbelt in der Anfangsphase munter durch die Gegend und erkundet die Gefäße, die kurzzeitig auf dem Boden abgestellt wurden. Sie beweist ihre Hartnäckigkeit beim Öffnen selbiger und schafft es, das Glas mit dem Reis zu öffnen und auch gleich einmal auszuschütten. Als (ungerechte) Belohnung wird sie fortan in ihrem Babybett platziert, was sie zum Abrufen ihres gesamten Schreirepertoires animiert. Dann ist es vollbracht. Trotz aller Unwägbarkeiten hängen die Regale und die Mädels gehen noch für eine späte Abendrunde raus. Mir obliegt es, wieder Ordnung herzustellen. Nach dem Abendessen spielen und kuscheln wir. Zudem telefonieren wir mit Oma Hihi.

Beim Abendbrei knirscht Zoey so heftig mit den Zähnen, dass es Reńćka beim Füttern eine Gänsehaut auf den Körper zaubert. Während wir die Prinzessin bettfertig machen, kommt der in der letzten Woche gekaufte Absauger für die Nase zum Einsatz, denn der Schnupfen ist zurück. Babykrabbeln und Babyschwimmen haben anscheinend neue Viren ins Spiel gebracht und so beginnt dieser Abschnitt wohl erneut. Zoey ist echt tapfer und lässt das Procedere über sich ergehen. Noch bevor es 21:00 Uhr ist, liegt die Kleine im Bett und keine fünfzehn Minuten später ist sie eingeschlafen.

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