Als ich morgens zur Arbeit fahre, ist es kurz vor halb acht. Zoey schläft noch und ich darf dank der Minusgrade des Nächtens schon wieder Eis kratzen. Renia kann in Ruhe bis kurz nach neun Uhr herumwerkeln. Erst dann werden Rufe nach mir laut. Leider kann ich sie nicht hören. Mit einem Videoanruf klappt es leider nicht, da sich heute wieder Besprechung an Besprechung reiht.

Dafür sehen wir uns mittags zu Hause und können gemeinsam Essen. Zoey werkelt zuvor noch im Garten herum und versucht, dem Maulwurf den Gar auszumachen. Alle Häufchen werden zugebuddelt. Leider muss ich dann wieder zurück zur Arbeit.

Erst nachmittags sehen wir uns wieder. Wir sind heute zum Einkaufen verabredet, damit Renia ihre Päckchen verschicken kann. Auch für Malutka gibt es eine Kleinigkeit in Form eines Anna und Elsa – Armbandes. Nach unserer Rückkehr bereiten wir das Essen vor. Es gibt überbackene Stullen. Zum gemeinsamen Essen kommt es allerdings nicht, denn abends schwillt wieder der übliche Konflikt heran. Es ist nicht richtig, wie ich mit Zoey umgehe, denn ich nehme ihr die Lebensfreude. Wenn man sich nach einer solchen Ansage dann in den Keller zurückzieht, ist es auch nicht richtig und dabei will ich das Kind nur davor bewahren, sich am heißen Backofen, die Finger zu verbrennen.

So geht es im Keller mal voran. Als ich hochkomme, schauen die Frauen noch Fernsehen. Eine sichtlich ermüdete Zoey ist schon über ihren Punkt und so endet der Abend im Wutanfall. Dieser beruhigt sich erst nach 20 Minuten. Dann können wir gemeinsam schlafen gehen.

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