Es ist Sonntag. Oma ist bei uns und die Kinder können ihr Glück am Morgen gar nicht fassen, als sie dann Baba endlich wecken können. Es gibt zeitnah Frühstück und dann breche ich mit den Kindern in Richtung Verkehrsschule auf.

Dort erwartet uns Bartek nebst Familie. Julian stürzt gleich zur Begrüßung schwer, rappelt sich aber wieder auf und schon düst er mit Zoey durch die Gegend. Mit der Zeit verlagert sich das Geschehen auf den hinteren Spielplatz. Die Kinder sind in Bewegung und wir können uns unterhalten.

Um kurz nach 12 Uhr geht es heim. Die Tomatensuppe wartet. Auch haben die Frauen schon die Bilder an die Wand geklebt. Olek isst heute kaum was. Also geht er erst einmal schlafen. Zoey darf Fernsehen, Oma und Renia erholen sich. Ich gehe ein bisschen buddeln.

Eigentlich will ich zum Fußball, darf dann aber kurzfristig zum Friseur. Manchmal gilt es, Prioritäten zu setzen. Man muss sich jetzt auch so ein wenig entscheiden, wie es hier weitergehen soll. Und „man“ meint jetzt nicht mich, weil ich weiß, was ich will. Dazu gehört dann aber auch mal ein bisschen Romantik und Zuneigung.

Als ich dann vom Friseur komme, gibt es nicht mal ein Kommentar und dass ich dann auch wieder Buracki mitgebracht habe, findet nur die müde Erwähnung, dass noch welche im Keller sind. Die Zitronen hätten gereicht. Olek isst heute nur schlecht, am liebsten nur Süßkram. Das ist zu beobachten. Zoey und Oma bemalen derweil Steine.

Ansonsten spielen die Kinder fleißig miteinander, auch wenn es mal das eine oder andere Scharmützel gibt. Dann geht es in die Wanne und Babcia bereitet schon das Abendessen vor. Abends wird noch ein wenig für Renias neuen Job gearbeitet. Unsere beiden Tänzer (heute auch auf dem Wohnzimmertisch) schlafen da schon lange.

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