Um 05:30 Uhr ist es hell draußen und Zojka fragt, ob wir aufstehen können. Meine Überzeugungsarbeit fruchtet, ich darf um kurz vor halb sieben arbeiten und Malutka schläft noch bis acht Uhr weiter. Gut gemacht.

Ich vermassele heute die Abfahrt gleich zweimal. Erst kommen wir zu spät los. Dann sind wir fast da und ich habe meine Maske vergessen. Also geht es noch mal zurück. Um halb zehn übergebe ich Malutka an die Kita und fahre für eine Dreiviertelstunde auf Arbeit. Als ich sie dann eine Stunde später abhole, will sie eigentlich noch nicht mit nach Hause, aber Eingewöhnung ist halt Eingewöhnung.

Die Stunde ist gut verlaufen. Zojka hat sich in die Gruppe integriert und mit Johanna bereits eine neue Freundin gefunden. Daraus resultiert ein gemeinsames Bild. Ich bin gerührt und sage Zoey, „ich bin so stolz, dass Du meine Tochter bist!“

Als wir wieder zu Hause sind, ist die Hebamme bereits weg. Oleg hat inzwischen 4,6kg erreicht und zappelt gerade bäuchlings auf dem Boden. Der Tipp stammt von der Hebamme und soll ihm beim Entspannen helfen. Dies klappt auch und er schläft drei Stunden in der Position. Renia kann sich so auch eingehend um unsere Tochter kümmern.

Wir treffen uns abends nach dem Einkaufen. Zoey spielt im Garten. Es gibt Essen und Zoey kann sich heute für gebratene Sucuk-Salami begeistern. Dann beginnt wieder die Phase der Eifersucht, als Oleg an der Brust liegt. Gepaart mit Müdigkeit reicht es für einen kleinen Wutanfall. Also machen wir beide Kinder bettfertig. Ich bin wohl als erstes weg, aber auch die Kinder brauchen nicht lange zum Einschlafen.

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