Die klassische Situation in unserer Beziehung. Die Frau stürmt am Morgen nach ihrer Ankunft zu meinem Arbeitsplatz und packt mir zwei Verpackungen hin. Was ich da wieder bestellt hätte?!* „Ich bestelle die ganze Zeit, wie ein Großkunde, um dann zu sagen, dass wir uns die „etwas“ teurere Unterkunft für den Urlaub nicht leisten können.“ Ich klemme mir die Antwort, weil es mir auch Stück für Stück immer egaler wird, was sie sagt. Traurig, aber wahr.

Im nächsten Moment stelle ich sie wieder in Frage, weil sie Aleksander anlügt und ihm erklärt, es gäbe keine Trinkflasche mehr. Wenn sie ihm an die Tasse gewöhnen möchte, soll sie es doch auch so kommunizieren. Das Anziehen der Kinder klappt heute unaufgeregt. Der Regen der Nacht hat die Stadt abgekühlt. Und so geht es dann in die Kita.

Im Zuge der Umorganisation nächstes Jahr ist es auf Arbeit aktuell sehr unruhig. Die Tage schlauchen immens. Renata muss heute eine Stunde länger arbeiten und sammelt dann gleich die Kinder ein. Nach einer ausgiebigen Verpflegungsphase, die bis zu meiner Ankunft andauert, ist dann noch freies Spiel angesagt.

Renata packt Pakete mit Kindersachen, Zoey malt und bastelt, drinnen und draußen. Ich habe Olek im Schlepptau. Wir buddeln und setzen weitere Steine für unsere Mauer. Heute ist er eine gute Unterstützung. Da kann man dann auch den sehr aufheiternden Treffer ins Baseball-Manier in die Weichteile meinerseits verzeihen.

Es gibt dann Abendessen und nach der Dusche geht es ins Bett. Heute ist die Besetzung, Zoey mit Mama und Olek mit Papa angezeigt. Auch Olek ist eine richtige Plaudertasche. Um halb neun ist dann aber Ruhe.

*in den Paketen sind übrigens Filzgleiter, deren Bestellung abgesprochen wurde, nachdem das Bett den Boden zerkratzte (für insgesamt 14,00 €)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.