Nein, man will nicht ständig schimpfen oder meckern. Man will auch nicht ständig schreien, um irgendwie die Kinder in ihrer Lautstärke zu übertönen. Und schon gar will man einen Klaps auf den Po geben. Wenn man das aber alles braucht, um überhaupt mal wahrgenommen zu werden, macht das wenig Freude und man zweifelt. Dabei sollten wir stolz sein, dass wir hier alles alleine wuppen, keine Unterstützung durch Großeltern oder Familie haben und trotzdem eigentlich interessante und schöne Tage für die Kinder realisieren.
Nachdem das mit einem sehr komplizierten Frühstück (Olek spielt die ganze Zeit mit Essen und Besteck) erledigt ist, geht es nach FSL. Das anvisierte Gartencenter hat geschlossen. Der Spielplatz wird aber besucht. Da die Stadt schon bei unserer Anreise voll ist, parke ich klug woanders. Olek dreht heute mutig seine ersten beiden Runden auf der Seilbahn. Top. Dann geht es heim. Und wir brauchen „nur“ eine Viertelstunde.
Ein wenig gebastelt wird, Zoey erledigt noch was für die Schule und dann geht es noch mal bis zum Einbruch der Dunkelheit raus. Die Kinder spielen, wir arbeiten an der Haus-Umrandung. Vor dem Abendessen gibt es noch Anton-App für Zoey. Olek ist aufmerksam dabei. Leckere Schnitzel runden den Abend ab. Aber leider sind die Kinder schon wieder drüber. Und so entsteht Unmut. Um 20:00 Uhr schlafen zum Glück alle.