Heute Morgen arbeite ich zunächst eine Stunde, bevor es wieder Frühstück ans Bett gibt. Dies kommt gut an und spart sogar Zeit. Wir können heute bereits um 08:10 Uhr starten. Unterwegs macht es den Eindruck, als würde Malutka eine volle Windel haben. Zumindest erkläre ich mir damit ihr kurzzeitiges Genörgel. Dann heißt es kurz warten. Es gibt Stau, aber auch gleich ein passendes Unterhaltungsprogramm in der Baustelle. Von hinten kommt eine Feuerwehr mit Blaulicht. Es ist wieder sehr laut und Zojka konstatiert nachgehend, dass die Feuerwehr ihr ins Ohr „geschreit“ hat. Nach 45 Minuten sind Jola. Eine Verabschiedung bekomme ich heute allerdings nicht. Um zehn nach neun bin ich auf Arbeit.

Der Tag hält jede Menge Sonne bereit und so besucht Zoey heute Vormittag nach dem Morgenprogramm die Plansche. Sie ist generell besser drauf und findet sich allmählich in die neue Situation mit dem neuen Kind Lotti. Um 15:35 Uhr hole ich Zoey ab und wir düsen zum Kinderturnen. Dort ist sie heute noch scheuer als in der letzten Woche und so lässt sich mich anfangs wieder nicht von der Hand. Irgendwann löst sie sich und genießt die gegebenen Möglichkeiten.

Nach dem Kinderturnen überschlagen sich die Ereignisse. Wir verpflegen uns wie üblich, schubsen die Feuerkäfer von der Mauer und machen uns auf den Heimweg. Nach fünfzehn Minuten gibt es hinter mir ein eigenartiges Geräusch und Zoey entleert sich vollständig. Ich entscheide mit Renia, dass wir schnellstens nach Hause kommen und sie erst dort umziehen. Der liebe Gott ist gnädig und wir sind fast zehn Minuten vor der errechneten Ankunftszeit daheim. Kind, Sachen und Kindersitz wandern in die Wäsche. In dem Durcheinander kommt auch Tanja kurz vorbei. Zoey geht es besser. Alle sind miteinander beschäftigt, bis mir auffällt, dass sie weg ist. Ich renne den Gartenweg lang, vorne zeigt mir ein Mann, dass sie dort langgekommen ist. Malutka spaziert barfuß mit dem „Hampelbär“ durch die Straße. Dort fange ich sie mit Tränen in den Augen ein. Es gibt diverse Gefährdeansprachen. Der Schock sitzt bei allen tief.

Zum Abendessen gibt es Schonkost, der Rest hat eh keinen Hunger. Ich fahre noch einkaufen und nach meiner Rückkehr machen wir sie bettfertig. Um 20:35 Uhr geht der Tag zu Ende.

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