Es ist wieder Freitag, ich darf in Berlin arbeiten. Das entspannt die Planung immens. Als ich morgens zur Arbeit schleiche, schlafen die Mädels noch. Der Vormittag wird dann sehr produktiv. Renia organisiert eine virtuelle Begegnung mit einem Umzugsunternehmen, ich akquiriere einen neuen Kinderarzt für unsere dann zwei Racker.
Mittags treffen wir uns daheim. Das Kind lässt sich nicht vom Spielen ablenken, bis sie hört, dass ich eine Currywurst mitgebracht habe. Innerhalb weniger Sekunden sitzt sie am Tisch und wartet auf das gemeinsame Essen. Ich teile gerne mit ihr. Dann geht es zurück ins Amt.
Renia versucht Zoey zum Rausgehen zu überreden, was jedoch anfangs daran scheitert, dass sich Zoey nicht vorstellen kann, wie ihr schönes Kleid in die Wintersachen passen soll. Irgendwann gelingt es. Ich komme pünktlich zur zweiten Besichtigung zurück nach Hause. Nun haben wir die zwei Angebote und wissen, dass am 02.03. umgezogen wird.
Nachdem dies geklärt ist, tritt Zoey aus ihrem Zimmer heraus. Sie hat sich die Hände mit schwarzem Filzstift bemalt und erzählt etwas von Tätowierung. Ich orientiere sie darauf um, dass wir die Finger waschen und Mama ihr die Nägel lackiert. Dieser Kompromiss wird angenommen.
Wir warten anschließend auf unseren Nachmieter. Dieser kommt gegen halb sieben. Wir sind uns schnell hinsichtlich aller Dinge einig. Zudem können wir eine Regelung für den Abschlag fürs Mobiliar erzielen. Dann wird endlich gegessen. Zoeys kleiner Mund steht den Abend über nicht mehr still. Sie singt permanent und lautstark. Auch als sie schon im Bett liegt und schlafen soll, wird noch das gesamte Repertoire an Liedern abgespult.