Nach Ellys Jugendweihe-Feier (Teil II) mit großer Familie sind alle erst spät im Bett. Zoey schläft nach ihrem Wutanfall gut und zügig ein. Und wir müssen uns hinterfragen, wie wir es besser machen können. Auf jeden Fall ist die Nacht unruhig und um 07:30 Uhr auch schon wieder zu Ende.

Kurz nach acht Uhr steht auch gleich das andere Zimmer bei uns. Die Kinder spielen noch kurz. Dann werden alle angekleidet und es geht nach unten. Nach dem Frühstück wartet der nächste Einsatz am Haus. Der Anbau soll aufgeräumt werden. Wir kommen ein Stück voran, aber werden noch nicht fertig. Mittags gibt es für Olek wieder Kürbissuppe und Renia, die den Dreh nun raus hat, muss die ganze Schüssel verfüttern. Ein bisschen Milch gibt es auch noch.

Dann darf der kleine Mann etwas schlafen. Aber nicht lange, weil Renia noch kurzfristig ein Date mit Pani Magda organisiert hat. Und so bekomme ich neue Haare. Gegen halb vier fahren wir zur Kirmes nach FFO. Diese ist eher ein “Kirmeslein”. Eine Runde Karussell gibt es für Zoey und anschließend eine Runde Softeis.

Gegen 17:00 Uhr brechen wir wieder auf. Da wir gestern keine Einkäufe mehr realisieren konnten, wird heute Pizza bestellt, die ich zehn nach sechs abhole. Am Abend dann ist erst einmal Ende der Harmonie. Ich hole zur bestellten Pizza drei kleine Ketchup-Päckchen aus dem Kühlschrank. Zoey angelt sich eines und möchte den Inhalt auch essen.

Nachdem sie damit Schindluder treibt und es auslutscht, bekomme ich gleich eine Ansage und über die Notwendigkeit von Ketchup. Und zudem wird mir wieder die Sprudelwasser-Geschichte in der 1407. Wiederholung vorgetragen. Ich will nicht mehr vor den Kindern streiten und verhalte mich still.

Die nächste Ansage bekomme ich, als wir Olek baden. Ich halte nicht richtig. Er ist in meinem Arm völlig entspannt. Dann dürfen die Jungs in Bett. Olek schläft innerhalb von zwei Minuten (es ist 19:45 Uhr und es gibt keine Flasche) ein. Zoey ist derweil in der Wanne. Auch für sie geht es zeitnah ins Bett.

Wochenende geschafft. Man könnte denken, die liebe Renia hat einen Vertrag mit meinem Arbeitgeber. Sie gibt sich immer sehr viel Mühe, dass es sich nicht gleich wieder zu harmonisch anfühlt.

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