Tag eins der Chef-Quarantäne beginnt. Um 06:22 Uhr bin ich vor dem Rechner. Um 07:45 Uhr erwacht das Töchterlein. Kuschelnd wird sie angezogen. Dann schauen wir nebenan vorbei. Es gibt die erste Abfuhr des Tages. Die fühlt sich mal wieder so an, als müsste man dem Drachen wirklich mal den Koffer nach oben tragen. Es ist schwierig, in dem Chaos aus Kindern und Baustelle zu arbeiten. Sonderlich produktiv ist es nicht.

Um 12:30 Uhr schlage ich dieses Kapitel daher ab. Wir bereiten uns für die Abreise vor. Kurz vor zwei Uhr geht es los zum Vorstellungsgespräch. Wir setzen Renia davor ab und parken auf Arbeit. Der Arbeitgeber hat leider vergessen mitzuteilen, dass das Gespräch heute in der Zentrale, sieben Minuten zu Fuß entfernt, stattfindet. Die Kinder und ich frieren derweil auf dem Spielplatz und anschließend beim Spaziergang. Wir retten uns dann irgendwann ins Einkaufszentrum.

Renia kommt kurz nach vier zu uns. Man muss ihr zugute halten, dass sie schon klar sagen kann, wenn ihr was nicht passt. Die Stelle heute zum Beispiel. Also bleibt es abzuwarten, ob der Träger so blickig ist, ihr eine Erzieherstelle anzubieten. Doof wäre er, wenn nicht. Mit den beiden Schnupfennasen geht es weiter zum Einkaufen. Kurz nach sechs Uhr ist der Spuk vorbei. Zoey ist sichtlich durch und Olek sowieso das tollste Baby der Welt. Nach dem Abendessen ist das sichtlich die Luft raus. Zoey will aber noch zu einem Lied tanzen.

Beim Einschlafen wird es nebenan noch mal laut. Zojka knallt Renia die Puppe auf den Kopf, woraufhin sie diese aus dem Bett wirft. Ich versuche zu schichten, aber Zoey will selbst nach so einem Anranzer nur mit ihrer Mama einschlafen. Mich würde mal interessieren; warum dies so ist. Ich werde weggeschoben.

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