Heute ergibt sich wieder die klassische Verteilung. Da Zojka kurz nach eins ins große Bett kommt und Olek ab fünf nicht mehr schlafen will, geht es zu mir auf die Couch. Dort relativiert es sich dann schnell und wir schlafen nicht bis halb neun. Dennoch ist er um 10:30 Uhr schon wieder müde und schlummert weg, als ich mich mit ihm hinlege.
Nach dem Frühstück kommt wieder die Steglitz-Zehlendorfer Renia durch. Alles muss schön ordentlich sein. Zeit für Freude kann erst dann beginnen, wenn alles erledigt ist. Erst dann kann es Qualitytime geben. So wird Wäsche gewaschen, die Flurgarderobe angebaut und Abendessen gekocht.
Um 15:00 Uhr dann sind wir wieder an der Helene. Für die Umrundung ist es zu spät und aufgrund des Regens zu dunkel, aber wir heute in Richtung Oststrand. Da an einer Stelle der Bauzaun offen ist, können wir sogar ans Wasser. Der Abend steht in Zeichen der Vorbereitungen. Renia packt Pakete. Ich suche Unterlagen raus.
Olek krabbelt und robbt durch das Wohnzimmer und Zoey chillt. Vor Olek ist nichts mehr sicher. Es ist irre, wie viele Möglichkeiten dieses Krabbeln eröffnet. Zwar bringt es auch Beulen, aber inzwischen kann schon Türen aufziehen und Stecker rausreißen. Das wird noch ein lebhafter Frühling. Genauso fühlt sich dann auch das Einschlafen an. Beide Kinder finden keine Ruhe, obwohl sie mehr als müde sind.