Olek kuschelt mich heute Morgen liebevoll wach. Nachdem wir ein wenig rumgealbert haben, steht auch Zoey in der Tür. Die Kinder entweichen gleich und stürzen sich auf die Schoko-Cornflakes. Da sie danach schon wieder dabei sind, sich die Köpfe einzuschlagen, retten zwei Mausfolgen den Vormittag. Dann frühstücken wir. Zoey macht wieder ihr Ding. Zuhören und Horen klappen überhaupt nicht.

Erst bei unserer Fahrrad-Tour um Kliestow wird es ruhiger. Olek stellt fest, dass aus Pferdeapfel der Apfel hergestellt und Renia sammelt Wildblumen und Getreide. Nach unserer Rückkehr wird kurz verpflegt, bringe ich Zoey zu Lya. Die Mädels mussten lange warten. Für drei Stunden haben sie sich. Es geht zum Eis essen und es wird gespielt.

Für uns geht es hoch in den Garten. Es geht mit dem Bambus ein ordentliches Stück voran. Olek hilft auch mit und matscht final in der Kinder-Küche rum. Durchgeschwitzt holen wir dann Zoey ab. Es gibt Abendessen und dann geht es noch unter den Sprenger und in die Wanne. Um 20.00 Uhr sind beide Kinder eingeschlafen.

Am Abend ist dann wieder die Harmonie des Wochenendes verflogen. Ein Abtrockenhandtuch lag nicht, wie es sollte. Eigentlich lag es nur auf einem anderen Tuch, dass nicht von mir ist. Winzige Sache, große Wirkung, welche in einen einseitigen Streit führt. Einseitig, weil ich auf den Blödsinn nicht mit einsteige.

Wichtiger ist es, den Schalter der Außenjalousie zu tauschen. Diese feiert – als letztes Exemplar der ersten Reihe – eine wilde Party. Zum Glück ist das routiniert schnell erledigt. Lobende Worte gibt es keine, warum auch, wenn man ein gesamtes Leben nur negativ orientiert ausrichtet. 

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