Der Sonntag soll eine echte Herausforderung werden. Zwar können wir ausschlafen, aber als uns Renia weckt, sitzt die maulende Zoey schon wieder mit dem Eimer in der Hand im Bett und erzählt, dass sie sich übergeben muss.
Nachdem ich erst ein wenig ungeduldig reagiere, versuche ich sie sanft einzufangen und der Plan mit der Nutella-Stulle geht auf. Mit etwas im Magen wird die Angst weniger und das Befinden besser. Da heute irgendwie jeder für sich selbst isst, gibt es kein Sonntagsfrühstück.
Ich gehe vormittags noch mit den Kindern in den Botanischen Garten und scheue sie dort rum. Außerdem sammeln wir Eicheln und Kastanien. Oleks Mittagsschlaf verlagert sich nach hinten. Zoey darf ein wenig Fernsehen schauen. Dass ihr schon wieder übel ist, biegen wir mit Eis ab. Auch mit Oma wird heute telefoniert.
Bei der Gartenarbeit wird heute aus dem Sparen ein Klapp-Spaten. Am Nachmittag fahren wir zu Iza, Sachen abholen und nach FSL zur Apotheke. Dort gibt es diese tollen Tropfen gegen Übelkeit beim Auto fahren.
Dann geht es zur Pauline. Olek ist nur mit dem Ball unterwegs, Zoey spielt. Um halb sechs fahren wir heim. Die Kinder gehen in die Wanne und ich hole Abendessen von Burger King. Das kommt auch bei Zoey gut an. Ich hoffe, dass sie über den Berg ist.
Zur besonderen Freude stellt dann Renia fest, dass morgen mit Frühdienst für sie weitergeht. Auch der kommende Donnerstag, wo ich Spätdienst habe, ist nicht wie vereinbart in den Dienstplan eingetragen. Wenigstens die Kinder schlafen schnell ein.