Tag 5 der Frühdienst-Tortur beendet diese hoffentlich für dieses Jahr. In der Summe hat der Tag Inhalt für drei Tage. Und so fällt erst um 21.00 Uhr die ganze Last ab. Tränen kullern. Ich habe heute Morgen ein schlechtes Gewissen, dass ich Olek in die Kita bringe. Er hustet. In Zukunft werde ich mich krank melden und mit ihm zum Arzt gehen. Es gibt keine Experimente mehr.

Nachdem die Kinder in der Kita sind, kommen FWA-Mensch und der Tischler. Dann ist der Wasserzähler wieder dicht und die Terrassentür eingestellt. Ein wenig Arbeit gibt es dann auch noch regulärer Hinsicht. Als Renata die Kinder abholt, teilt die Kita mit, dass sich Olek aufgrund des dollen Hustens zweimal übergeben hat.

Er ist am Nachmittag eigentlich gut drauf. Renata hat dem Besuch für heute abgesagt. Es ist besser so. Atmen tut er trotzdem komisch. Nachdem ich noch wirklich schnell Kaminholz abgeholt habe, fahre ich mit dem kleinen Mann ins Klinikum. Dort gibt es eine Wiederholung der Aktion von vor drei oder vier Wochen. Es gibt gegen die Bronchitis ein Zäpfchen. Eigentlich soll er da bleiben, was wir Eltern aber ablehnen.

Das schlechte Gewissen bleibt. Wenn ich aber an den Kampf beim Inhalieren denke, ist es hoffentlich die richtige Entscheidung. Um 20.40 Uhr sind wir wieder daheim. Zoey, die heute Nachmittag wunderbar gemalt hat, schläft bereits. Nun hoffen wir alle auf eine ruhige Nacht und darauf, dass das Klinikum in Markendorf für längere Zeit zum letzten Mal angefahren wurde.

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