Das Aufwachen heute ist zwar früh, aber noch harmonisch. Nicht lange und das Blatt wendet sich; natürlich rapide. Um sicher oben im Dachgeschoss einziehen zu können, braucht es noch ein Treppenelement. Die Frau hat interessante Vorstellungen für in ein paar Jahren.
Mit Blick auf die bereits bestehende Konstruktion zum Dachgeschoss hat man eine gute Vorlage, die man ohne viel Arbeit nachbauen könnte. Könnte, denn die Frau spricht einem jedwede Eignung für überhaupt irgendwas ab. Die Argumentation geht in der Summe wieder in eine Richtung, dass nichts fertig wird, weil wir Zeitmangel haben.
In einem Nebensatz kommt aber das eigentliche Motiv durch. Ich bin halt der Beamte, der nichts kann. Dass ich unser Haus aber in Schuss halte, kann man natürlich außer acht lassen. Zusammen kann man die Treppe einfach konzipieren. Aber halt nicht mit der Frau, die meint, wir sitzen auf den Goldreserven der US-Notenbank. Ich gebe zu, dass dies ein echter Punkt ist, wo sie mich antriggert.
Und schon fliegen die Fetzen. Wutentbrannt hole ich dann meine Mutter ab, was auch wieder lange dauert, weil wir im Stau stehen. Zurück in Frankfurt, mache ich erstmal den Abfluss im Gäste-WC sauber und bringe die letzte Jalousie im Dachgeschoss an. Wir essen und machen uns fertig.
Heute geht es nach Golice zu Adaś‘ Geburtstagsfeier. Es wird mit Spielen, Reiten und einer Hüpfburg eine Menge geboten. Auch mit einer Bimmelbahn wird gefahren. Wir sind dann um kurz nach sieben Uhr wieder daheim. Die Kinder essen und dann geht es ins Bett, während ich Oma nach Markendorf ins Klinikum fahre. Dort ist heute die erste Nacht im Schlaflabor. Die alte Dame ist sehr aufgeregt.